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Schon mehrmals in der Erdgeschichte haben Katastrophen wie Klimaänderungen oder Asteroideneinschläge ein Massensterben ausgelöst. Wissenschaftler der NASA und der University of Kansas behaupten, das vor hunderten Millionen Jahren auch eine Sternexplosion, ein so genannter Gamma-Ray Burst, ein Artensterben ausgelöst hat.

Jedoch haben die Wissenschaftler keine handfesten Beweise für ihre Behauptung, es handelt sich ehr um ein was wäre wenn Szenario.

Die Wissenschaftler kalkulierten das die Strahlung des Gamma-Ray Burst von einer relativ nahen Sternexplosion, die Erde nur für 10 Sekunden beeinflussen würde, dabei aber einen Großteil der uns schützenden Ozonschicht zerstören würde. Für die nächsten 5 Jahre, so die Wissenschaftler, könnte dann die ultraviolette Strahlung (UV) von der Sonne nahezu ungehindert die Erdoberfläche erreichen und dort einen Großteil aller Lebewesen töten.
Gamma-Ray Burst sind zwar in der Milchstraße selten, jedoch sind sich die Wissenschaftler sicher, das die Erde in den letzten Milliarden Jahren einmal getroffen wurde.
"Ein Gamma-Ray Burst innerhalb von 6.000 Lichtjahren Entfernung hätte katastrophale Folgen für das Leben auf der Erde“ so Dr. Adrian Melott von der University of Kansas. „Wir wissen nicht genau wann einer kam, aber wir sind uns sicher das einer kam - und seine Spuren hinterlassen hat. Aber das Überraschendste für uns war, das ein 10 Sekunden Ausbruch für Jahre die Ozonschicht zerstören kann.“

Gamma-Ray Burst sind die stärksten Explosionen im Urknall und ereignen sich meist in weit entfernten Galaxien. Man nimmt an, dass es sich bei diesem Phänomen um den Geburtsschrei eines Schwaren Lochs handelt, da diese Explosionen meist bei Sternen mit der 15-fachen Masse unserer Sonne auftreten. Der Ausbruch tritt dabei in zwei leuchtturmartig fokussierten Strahlen aus.

Brian Thomas denkt das ein maritimes Aussterben vor 450 Millionen Jahren, bei dem 60 % aller im Wasser lebenden Spezies ausstarben, auf einen Gamma-Ray Burst zurückzuführen ist. In der neuen Studie benutzten die Wissenschaftler Computermodelle um den Einfluss des Gamma-Ray Burst auf die Atmosphäre und das Leben auf der Erde zu untersuchen.
Sie entdeckten das Gammastrahlen, die energiereichste Strahlung, molekulare Stickstoffatome (N2) aufspalten kann und diese dann mit molekularem Sauerstoff (O2) ein Stickstoffoxid bilden (NO), das die Ozonteilchen (O3) zerstört und Stickstoffdioxid (NO2) produziert. Dieses wiederum reagiert mit dem molekularem Sauerstoff und bildet noch mehr NO und so würde innerhalb kürzester Zeit für Jahre große Teile der Ozonschicht zerstört.
Außerdem entdeckten die Wissenschaftler das Lebewesen in der Tiefsee zwar dadurch nicht direkt betroffen wären, jedoch würde das Plankton und alle nahe der Wasseroberfläche lebenden Meeresbewohner abgetötet werden. Und somit wäre die Nahrungskette irreparabel beschädigt.