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Sichote Alin 1947

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Wie groß ist die Gefahr wirklich? Immer wieder wird die Erde von kosmischen Geschossen getroffen. Jedes Jahr gehen Tonnen von Staub, von größeren und kleineren Projektilen auf der Erde nieder. Doch manchmal sind es große Brocken, die auf die Erde knallen – mit katastrophalen Auswirkungen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Killerasteroid in den nächsten hundert Jahren auf die Erde prallt, beziffern manche Astronomen auf 1 zu 4.000, andere auf 1 zu 8.600. Doch die Gefahr eines kleineren Einschlags ist jederzeit gegeben. In unserem Sonnensystem schwirren jede Menge "Kleinkaliber" herum, die uns treffen könnten. Allein 1.500 Geschosse, die sich aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter gelöst haben, kommen der Erde auf ihrer Umlaufbahn zeitweilig gefährlich nah.
In den letzten 600 Millionen Jahren musste die Erde einiges aushalten. Mindestens sechzig Mal wurde sie von Asteroiden und Kometen getroffen, die mehr als fünf Kilometer groß waren. Die Folgen waren jedes Mal verheerend. Immer wieder kam es zu Massensterben, wie vor 65 Millionen Jahren, als die Saurier einem Kometeneinschlag zum Opfer fielen.

Auf Kreuzungskurs
Die meisten Objekte, von denen die Erde getroffen werden kann, bewegen sich auf stark elliptischen Bahnen um die Sonne. Und gelegentlich kreuzen sich die Wege von Erde und Asteroid. Dann kann es gefährlich werden.
Das Gefährdungspotenzial ist bekannt. Deshalb suchen Astronomen permanent den Himmel nach neuen Objekten ab, die eine Gefahr für die Erde darstellen könnten. Viele dieser kosmischen Bomben wurden identifiziert und von der überwiegenden Zahl geht keine Gefahr aus. Doch immer wieder werden neue Asteroiden entdeckt, die aus der Tiefe des Weltalls kommen, in einer Art Trapezschwung die Sonne umrunden um dann wieder für viele Jahre weit hinter die Grenzen unseres Sonnensystems zu verschwinden.
Und wenn ein neuer Killer-Asteroid entdeckt wird, der die Erde treffen könnte, bleibt nicht viel Zeit zum Handeln. Deshalb müssen schnellstmöglich Erfahrungen gesammelt werden, ob und wie es möglich sein könnte, die Katastrophe zu verhindern.





Benutzte Quellen - Text: Astronomie-Lexikon RedShift / Daten: Seiten der NASA und der ESA / Bilder: (c) » NASA Planetary Photojournal
Bei den Astroaufnahmen auf dieser Website liegen die copyrightrechte bei der NASA