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Zusammenfassung

Die Ergebnisse von satellitengestützten Vermessungen der Erdoberfläche in den letzten Jahren beweisen eine Kollision der Erde mit einem großen Himmelskörper. Darüber hinaus läßt sich belegen, daß die Kollision in geschichtlicher Zeit stattgefunden hat. Der Durchmesser dieses Himmelskörpers betrug etwa 4500 km. Während des wenige Minuten dauernden Kontaktes mit der Erde wurden 2/3 des Indischen Ozeans und der darunter befindliche Erdmantel bis zu einer Tiefe von mehreren hundert Kilometern, vom Antarktissockel bis zum Äquator in Richtung Indien, kurzzeitig eliminiert.
Das Ereignis ist einem Weltuntergang gleichzusetzen. Der Himmelskörper traf auf eine starre Erdkruste. Die heutigen tektonischen Platten mit den Ozeanischen Rifts als druckbedingte Rißlinien, die zig-tausende von Vulkankegeln auf den Meeresböden, die weltweiten hohen Gebirge und alle Sedimentablagerungen entstanden dabei als unmittelbare Folge der Kollision. Die Erdachse wurde massiv ausgelenkt. Die Polvereisungen und die Eiszeit begannen. Die Mammuts in Sibirien wurden schockgefroren. Das Magnetfeld der Erde polte sich in kurzer Zeit mehrfach um. Fast das gesamte Leben der Erde wurde durch Druck-, Hitze- und Flutwellen vernichtet. Die wenigen überlebenden Menschen mußten, aller Mittel beraubt, einen primitiven Neuanfang machen. Diese Zeitabschnitte werden heute als "Stein-, Bronze- und Eisen" -Zeit bezeichnet. Diese Publikation steht in völligem Widerspruch zu den gängigen geologischen Theorien über die Entwicklungsgeschichte der Erde. Im Gegensatz dazu beruht sie aber auf belegbaren Befunden und einer nachvollziehbaren Logik.



Einleitung

Mit Hilfe von Radarsatelliten wurde das gesamte Relief der Erdoberfläche und des Meeresbodens abgebildet (1) (Abb. 1). Durch die Messungen von ERS-1 und Topex/Poseidon (2) wurden die relativen Meeresspiegelhöhen und deren Veränderungen bestimmt. Nach der Fertigstellung dieser Bilder zeigten sich mehrere Auffälligkeiten. So wurden relative Meeresspiegelerhöhungen von bis zu 10 cm/Jahr im nördlichen Indischen Ozean, mit Sri Lanka im Zentrum, festgestellt. Dort liegt das Meeresspiegelniveau aber immer noch bis zu 105 m unter NN (Abb. 3a).

Abb. 1: Reliefkarte der Erdoberfläche  Abb. 2: "Kratzspuren" im Bereich des Indischen Ozeans 

Abb. 3a (Quelle GFZ)

Abb. 3b: regionale Meeresspiegeländerungen  Abb. 4: Die Erde als Geoid, berechnet aus Schwerefeldanomalien, Verstärkungsfaktor 15000. Schwerefeld deutlich verstärkt über den Indischen Ozean, und deutlich vermindert über den Pazifik. 

Über dieser Region, d.h. über nahezu dem gesamten Boden des Indischen Ozeans lassen sich als weitere Auffälligkeit strahlenförmige "Kratzspuren" vom Antarktissockel bis in die Bengalische Bucht verfolgen. Dieses fächerförmige Strahlenmuster von exakter Geradlinigkeit konvergiert nach Norden hin und verläuft unter einem Winkel von etwa 20° Abweichung von der Erdachse nach NO (Abb. 1 und Abb. 2).
Jede dieser Auffälligkeiten stellt auch als alleiniger Befund einen Beweis für eine große Gewalteinwirkung dar. Die relative Höhe des Meeresspiegels wird durch die Höhe N des Geoids zum Referenzellipsoid bestimmt. Sie steht in direktem Zusammenhang mit den Anomalien den Schwerefeldes (3). D.h., je größer die Masse in einer Region im oder unter dem Erdmantel ist, desto niedriger ist dort der relative Meeresspiegel. Das Gravitationsfeld im Bereich der Südspitze Indiens ist somit meßbar stärker als in benachbarten Regionen (Abb. 3b). Gleichzeitig ist aber auch genau über diesem Gebiet der jährliche relative Anstieg des Meeresspiegels am höchsten. Das bedeutet, daß die Massenkonzentration unterhalb der abgebildeten Fläche (Abb. 3a) immer noch relativ erhöht ist, aber auch eine große Rückbildung zeigt. Der spezifisch schwerere Eisenkern der Erde bewegt sich insgesamt oder zumindest in Teilen infolge der Trägheit in Richtung Erdmantel, wenn dieser dort von außen angestoßen wird. Eine sehr große Kraft ist erforderlich, um diesen Effekt in einem meßbaren Umfang auszulösen. Der gegenläufige Effekt muß auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel beobachtet werden können. Genau das ist der Fall (Abb. 3b und 4).
Ein großer kosmischer Körper ist mit der Erde kollidiert und hat den Erdmantel im Bereich des Indischen Ozeans kurzzeitig bis zu einer Tiefe von mehreren hundert Kilometern Tiefe aufgerissen. Daraus ergibt sich eine zweite Erklärung für das stark erhöhte Gravitationsfeld im Bereich des Indischen Ozeans. Die vom kollidierten Körper ausgehobene Magma-Rinne im Erdmantel füllte sich durch Zustrom von Magma bis zum vollständigen Niveauausgleich der Erdkruste. Der Hauptzustrom erfolgte von den unteren, beweglicheren Magmaschichten. Das Aufsteigen von tieferen, spezifisch schwereren Magmaschichten bis in den äußeren Mantelbereich erklärt die nachgewiesene Gravitationsfeldverstärkung in dieser Region. Die Magmaverschiebung konnte auch nach Erstarren des neugebildeten Ozeanbodens andauern und weitere Verlagerungen von spezifisch schwereren Zonen zum äußeren Erdmantel in Richtung Indischer Ozean bewirken. Bei Mitbeteiligung kernnaher Zonen auf der gegenüberliegenden Seite des Erdkernes sind danach entweder eine Auffüllung des kernnahen Bereiches mit spezifisch leichterem Mantelmaterial von "oben" , eine Verschiebung des gesamten Kernes, oder beide Vorgänge gleichzeitig denkbar. In der Tat liegt der Erdkern exzentrisch, wenn man von einer annähernd symmetrischen Massenverteilung und einer durch beide Magnetpole gehenden zentralen Achse ausgeht. Die Kernverschiebung bzw. das Auffüllen tieferer Mantelschichten auf der Gegenseite der Kollision mit spezifisch leichterem Material des oberen Mantels sollten daher am deutlichsten im Bereich des Pazifik zwischen Hawaii und den Marshall-Inseln zu beobachten sein.
Daß der Erdmantel zerstört und die Erde kurzzeitig bis in große Tiefen aufgerissen wurde, wird zur Gewißheit, wenn man sich die Oberfläche des Meeresbodens im Indischen Ozean anschaut. Über mehr als 8.000 km lassen sich exakt geradlinige, leicht konvergierende "Kratzspuren" am Meeresboden erkennen. Dieses Schleifmuster überdeckt in der Fläche fast 2/3 des gesamten Ozean-Bodens und läßt sich mit den dortigen Meeresspiegelabnormalitäten zur Deckung bringen. Noch weitere Details lassen sich aus Abb. 1 entnehmen. Der Mindestdurchmesser des vermuteten Kollisionspartners betrug danach 4200 km, gemessen zwischen der Ostküste von Madagaskar und der westlichen Abbruchkante des "Broken-Ridge-Plateaus" im Indischen Ozean westlich von Australien (Abb. 1). Auch ein Durchmesser von 5.000 km kann noch mit den erkennbaren Spuren vereinbart worden.
Der Erstkontakt mit dem Himmelskörper erfolgte oberhalb des Antarktissockels. Die Kontaktlösung in Äquatornähe. Die Aufprallwinkel und Richtungen der kollidierenden Himmelskörper sind größenordnungsmäßig in den Abb. 5a bis 5h dargestellt. Die Flugbahn verlief in Süd-Nordrichtung. Bei einer um 90° nach Osten verschobenen Blickrichtung erkennt man eine von der Erdachse nur wenig wegweisende Flugrichtung des Kollisionspartners. Die Erdachse stand vor der Kollision fast senkrecht (4, 5)

Die hinterlassenen Schleifspuren zeigen, bedingt durch die Eigenbewegung der Erde, nach NO. Die Bahngeschwindigkeit der Erde beträgt fast 30 km/s, das sind etwa 108.000 km/h. Bei einem achsenparallelen Kontakt und mit ebenfalls 108.000 km/h müßte die Schleifspur einen Winkel von 45° zur Erdachse nach NO aufweisen. Aus dem Verformungsmuster des Erdmantels vermute ich ein 'Nacheilen' des Kollisionspartners (Abb. 5a, Abb. 5b) und eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als die Bahngeschwindigkeit der Erde. Realistisch sind Geschwindigkeiten in der Größenordnung von 200.000 km/h, insbesondere, wenn man für diesen Himmelskörper eine elliptische Umlaufbahn um die Sonne annimmt. Der Körper hat sich dann in oder in der Nähe des Perihels, d.h. im sonnennahen Umkehrpunkt befunden.  

Die Kontaktzeit lag, abhängig von der Geschwindigkeit, zwischen 3 und 5 Minuten. Bei einem Wechsel des Kollisionsorts von innerhalb zu außerhalb des Erdbahnradius müssen die Abb. 5a bis 5h um 180° gedreht werden. Kontaktzeit, Kollisionswinkel, Geschwindigkeit, Masse, Bahnablenkungen beider Kollisionspartner und der erforderliche Impuls für eine komplette Kippung der Erdkugel lassen sich mit Hilfe von Computern genauer berechnen. Bei Variation der o.a. Größenordnungen lassen sie sich eng eingrenzen. Historische Dokumente für eine komplette Kippung der Erdachse sind bekannt (13).
Wie sehen die Folgen dieser kosmischen Katastrophe aus? Ich glaube, man darf diese Formulierung mit Recht wählen. Die Erde erhielt einen fast tödlichen "kosmischen Kinnhaken". Die Erdachse wurde massiv gekippt und begann zu präzessieren. Durch die Kippung der Erdachse entstanden die Jahreszeiten. Die Umlaufbahn der Erde veränderte sich. Die Umdrehungsgeschwindigkeit wurde vermutlich geringfügig erhöht.
Die Folgen der Kollision lassen sich kaum in Worte fassen. Fast der gesamte Indische Ozean wurde in den wenigen Minuten des Kollisionskontaktes geleert. In 20 Sekunden war die Ostküste von Madagaskar "begradigt" und die parallel zur Küste verlaufende Gebirgskette aufgeschüttet. Eine ca. 1.000 km tiefe (anhand des gemessenen Mindestdurchmessers und der Abscherwinkel an der Ostküste Madagaskars sowie des Broken-Ridge-Plateaus muß eine Eintauchtiefe zwischen 1.000 km und 1.500 km angenommen werden), fast 5.000 km breite und 8.000 km lange Furche wurde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200.000 km/h ausgepflügt. Gewaltige Druckwellen liefen auch über die Erdoberfläche. Vermutlich kilometerhohe Flutwellen bewegten sich gegenläufig um die Erde.



Plattentektonik

Die Erdkruste besteht zur Zeit aus mehreren Platten (Krustenschollen). Die Entstehung, die Form und die Bewegungsrichtung aller zur Zeit vorhandenen Platten sind eine direkte Folge der Kollision. Nach dem "Aufsetzen" des Himmelskörpers auf die zuvor starre Lithosphärenkruste wurde diese in wenigen Minuten durch die erzeugten Druckwellen zerschlagen. Die Hauptdruckzonen liefen sternförmig vom Einschlagzentrum fort und führten zur Zerreißung der Ozeanischen Erdkruste. Diese Einrisse sind erkennbar an den sogenannten Ozeanischen Rifts. Der linke, westliche Riß lief durch den Atlantik bis zur nördlichen Polregion; der rechte, östliche Riß durch den Pazifischen Ozean bis nach Alaska. Der nördliche Riß lief durch das Rote Meer in Richtung Mittelmeer und wurde nach vollständigem Niveauausgleich beim Erstarren der Magma neu modelliert. Die verursachenden Druckwellen aus dem Erdinneren ließen die Meeresböden in einer von Süden nach Norden wellenförmigen Bewegung emporschnellen. Die Breite dieser Wellen entsprach etwa dem Durchmesser des Kollisionspartners. Durch Streuung der Druckwellen im Erdinneren gab es stellenweise erheblich größere Ausdehnungen. Die zu beobachtenden Rift-Formen (Mittelatlantischer und Pazifischer Rücken) mit Quer- und Längseinrissen ergaben sich durch die zweimaligen Krafteinwirkungen beim Überlaufen der Druckmaxima. Dieser Vorgang ist in den Abb. 6a bis 6c dargestellt.

Abb. 6a: Riftbildung: Druckwellenverlauf im Längsschnitt 
Abb. 6b: Riftbildung: Druckwellenverlauf im Querschnitt 
Abb. 6c: Riftbildung: Kombination von zweifacher Längs- und Querbiegung der ozeanischen Erdkruste 

Die dadurch ausgelösten gewaltigen Flutwellen und Wirbel liefen den aus dem Indischen Ozean kommenden Wellen entgegen. Im Zentrum der Druckwellen riß die Ozeanische Erdkruste ganz auf. In den weiter entfernten Gebieten wurden durch die wiederholte Stauchung und Zerrung "Lecks" in der Ozeanischen Erdkruste erzeugt. Durch den beschriebenen wellenförmigen Druckverlauf kam es in den Ozeanen innerhalb der Druckzonen zu einem "egalisierten" Druckablaß. Aus dem Zentralriß und den Lecks strömte heiße Magma an die Oberfläche. Mehr als 50.000 freistehende Vulkankegel ergaben das filigrane Muster der Rifts am Ozeanboden. Die Basislängen der Vulkankegel liegen zwischen wenigen Kilometern und 30 Kilometer. Nur die am stärksten aktiven Vulkankegel ragten nach einigen Wochen noch aus der entstandenen Sedimentschicht von vielen hundert Metern Dicke heraus. Sedimenthöhen von 800 bis 1.000 Meter und mehr sind über dem Pazifikboden gemessen worden (6). Diese schnellen und mächtigen Sedimentablagerungen im ganzen Pazifik- und Atlantik- Bereich erklären auch mühelos das plötzliche weltweite Ansteigen der Meeresspiegel um bis zu 200 Meter. Nach Rückzug der Flutwellen aus allen kontinentalen Flachgebieten blieben daher große Zonen, vor allem küstennahe, für immer unter Wasser. Dadurch versanken auch viele vor-antike küstennahe Bauwerke unter der Wasseroberfläche.
Entlang der Hauptdruckzone brach die schwächste Struktur. Das ist die Ozeanische Erdkruste. Das Zentrum der Druckwelle richtete sich jedoch nicht nach vorhandenen Strukturen, sondern folgte der vom kollidierenden Himmelskörper vorgegebenen Richtung. Deshalb wurde der nordamerikanische Kontinent auf der Höhe von San Franzisko unterlaufen. Die wesentlich dickere Kontinentalplatte hielt einem Bruch stand, wurde aber massiv angehoben. Das Zentrum der Druckwelle entsprach dem Verlauf der Rocky-Mountains. Der nach Osten gerichtete Druckvektor war durch die nach Osten gerichtete Kollisionsrichtung mehrfach größer als der nach Westen gerichtete. Im Atlantik sieht man daher "nur"' eine Spaltung der Ozeanischen Platte mit Riftbildung.
Im ganzen pazifischen Raum dagegen wurden durch den wesentlich höheren Druck zusätzlich die Kontinentalsockel von dem Ozeanboden abgeschert. Infolge der erheblich größeren Tiefenausdehnung der Kontinentalblöcke wurden diese einige Sekunden vor dem Ozeanboden durch die Druckwelle angehoben und scherten ab. Die wenige Sekunden später erfolgte Zerreißung des Ozeanbodens ließ dann die neu entstandenen Ozeanischen Platten mit den Kontinentalblöcken kollidieren.
Die Geologie versucht, die Plattentektonik mit verschiedenen Modellen zu verstehen und verwendet u.a. die Begriffe "sea floor spreading" und "Subduktion" (7). Sea floor spreading fand statt unmittelbar bei und nach der Kollision des Himmelskörpers. Die heute noch meßbaren Plattenbewegungen sind nur ganz bescheidene Nachwirkungen, genauso wie die meisten Erdbeben und Vulkanausbrüche. Die zentralen RiftspaIten und die Bruchzonen zwischen den einzelnen Platten werden nie wieder ihre ursprüngliche Festigkeit erhalten und noch länger instabile Zonen bleiben.
Es muß hier erwähnt werden, daß auf den Reliefkarten der Meeresböden nirgendwo in einer sogenannten "sea floor spreading" Zone eine Stufenbildung erkennbar ist. Dieses wird jedoch immer wieder, auch in renommierten Geologischen Lehrbüchern, behauptet und mit Zeichnungen untermauert (7). Eine Stufenbildung ist jedoch Minimalvoraussetzung für ein "spreading". Wenn nun Vulkankegel in der Hauptrißzone entstehen würden, müßte eine Entscheidung für die Einordnung entweder in die linke oder in die rechte Reihe erfolgen. Die Vulkankegel stehen nämlich alle in Reih und Glied. Es gibt keine Stufen und auch keine Vulkankegel in der Hauptrißzone. Die heute vorhandenen Strukturen sind so, wie sie vor einigen tausend Jahren nach dem Absetzen der Sedimentmassen sichtbar wurden. Auch nach dem Zurückschwenken der Riftflanken kann an vielen undichten Stellen Magma austreten. Das reicht sicher nicht für ein Auseinanderdriften der Platten.
Wenn es ein "sea floor spreading" im herkömmlichen, geologischen Sinne nicht gibt, dann gibt es auch keine Subduktion. Eine Ausnahme ist möglich. Eine Subduktion gibt es vermutlich nur an einer Stelle auf der Erde, unter dem Himalaya. Dem kollidierten Himmelskörper ist eine solche Leistung innerhalb weniger Minuten zuzutrauen.
Wenn die in verschiedenen Modellen von der Geologie postulierte Subduktion tatsächlich seit Millionen von Jahren stattfindet, müßten die oberen Schichten kontaktieren. Es sind auch keine Biegungen oder Einrisse vorhanden, welche auf ein Abtauchen hindeuten könnten. Erkennbar sind scharfe Ränder mit den verschiedensten filigranen Strukturen bis an die Bruchkante (Abb. 7a-d). Alle Versuche, eine subducierte Lithosphärenschicht zweifelsfrei nachzuweisen, sind bis jetzt fehlgeschlagen. Die sogenannten Subduktionszonen stellen somit nichts anderes dar als Bruchstellen zwischen dem Ozeanboden und dem Kontinentalsockel. Wenn die vom Kontinentalsockel abgebrochenen Pazifischen Platten mit mehrere hundert Meter hohen Sedimentschichten eingedeckt werden sinken sie weiter ab und erklären das langsame Aufsteigen der sogenannten alten Kontinentalschilde.

Abb. 7a: Ausschnittvergrößerung Atlantik-Rift. In Reih und Glied einzeln stehende Vulkankegel. Zentraler Längsriß kaum noch erkennbar.  Abb. 7b: Ausschnittvergrößerung Pazifik-Rift. In Reih und Glied einzeln stehende Vulkankegel. Zentraler Längsriß noch erkennbar. 
Abb. 7c: Ausschnittvergrößerung Japan-, Bonin- und Marianengraben östlich von Japan. Filigrane Muster bis zur scharfkantigen Abbruchkante  Abb. 7d: Ausschnittvergrößerung Philippinen-Graben. Hier und im Marianen-Graben soll die Pazifische Platte nach Meinung vieler Geologen in toto unter den Kontinentalsockel abtauchen. Die Form und Lage der Bruchkanten belegen eindeutig einen Abbruch der Pazifischen Platte vom Kontinentalsockel und nicht ein Untertauchen. Man beachte insbesondere die Steilhänge im Marianen-Graben und den Winkelriß im Philippinengraben (links im Bildausschnitt). 

Die Bewegungsrichtungen der bei der Kollision entstandenen Platten sind gemessen worden. Sie sind exakt so, wie man sie bei Kenntnis der Ursache erwarten würde (20). Afrika wird nach Norden geschoben und nach links gedreht, die Pazifische Platte wird nach Norden geschoben und nach rechts gedreht. Der große Asiatische Kontinent wird nach Norden gedrückt. Die Platten parallel der Rift-Rißzonen zeigen noch einen Restschubimpuls nach außen. Dieser war unmittelbar nach Ihrer Entstehung wesentlich größer. Wenn der Gegendruck durch die angrenzenden Platten diesen kompensiert, wird das sogenannte "sea floor spreading" gegen Null gehen.



Gebirgsbildung

Die Bildung aller hohen Gebirge verlief innerhalb der durch die Kollision erzeugten Hauptdruckzonen. Verstärkend wirkten die gleichzeitig verlaufenden Plattenkollisionen. Die gewaltigen Druckwellen verursachten nach dem Durchlaufen ein plötzliches und weitreichendes Aufschmelzen der darüber befindlichen Lithosphärenschicht. Dieses ist die Voraussetzung für eine Gebirgsbildung.



Regionale Auswirkungen

Es ist sicherlich kein Zufall, daß an der Stoßfront der Kollision sich nun ausgerechnet das höchste Gebirge und das höchste und größte Hochplateau der Welt befinden. Der gegenwärtige Himalaya, vor der Kollision vielleicht schon als kleine Hügelkette angelegt, hat seine jetzige Höhe, seine Lage - exakt quer zur Hauptstoßrichtung - und seine Umgebungsstruktur wie z.B. Pakistan, Birma und das Hinterland Tibet innerhalb kürzester Zeit erhalten.
Es ist richtig, daß die Indische Platte "bulldozerartig" in die Eurasische Lithosphärenplatte eindringt (8). Richtig ist vermutlich auch, daß dieses durch die noch vorhandenen Restspannungen anhält. Falsch ist die Zeitangabe von 50 Millionen Jahren. Der "Bulldozer" kam in geschichtlicher Zeit und war ein großer Himmelskörper. Mit einem gewaltigen Schlag und in kürzester Zeit wurde der Himalaya angehoben. Die wenigen Kilometer Bergeshöhe, die heute nach oben ragen, reichen als Ergebnis der beschriebenen Kollision nicht aus.
Während des mehrere Minuten dauernden Kontaktes mit dem Himmelskörper muß der nördliche Rest des Indischen Ozeanbodens einen derartig großen Schubimpuls in Richtung Norden erhalten haben, daß er sich um mehrere hundert Kilometer unter die jetzige Eurasische Kontinentalplatte schob. Unter den Eurasischen Kontinent, weil der Himmelskörper bei Kontaktlösung unterhalb des Äquators, wie in Abb. 5g ersichtlich, den südlichen Plattenteil nach "oben" hebelte. Dadurch schoß der nördliche Teil wie ein Keil in die Tiefe, ließ Tibet und auch die weiter nördlich liegenden Gebiete hochsteigen, formte an der Eintauchkante der jetzigen Eurasischen Platte den Himalaya, welcher dann an den Rändern seitlich abriß und um fast 700 km durch den noch vorhandenen Restschubimpuls komplett nach Norden verlagert wurde.
Dieser Vorgang muß sich während und sofort nach der Kollision ereignet haben und formte innerhalb weniger Stunden den Himalaya, genauso wie alle anderen hohen Gebirge. Ich habe jetzt nicht Stunden mit 100 Millionen Jahre verwechselt. Deshalb muß es nochmals gesagt worden. Der Himalaya und alle anderen hohen Gebirge weltweit wurden in wenigen Stunden gebildet. Durch danach sicher noch vorhandene Restspannungen können einzelne Details auch Wochen später ausmodelliert worden sein. Nord- und Südamerika wurden auf der westlichen Kontinentalseite kräftig angehoben. Die Rocky-Mountains haben eine größere Ost-West Ausdehnung als die Anden oder die Kordilleren. Die Druckwelle unterlief diese Zone auf dem Nordamerikanischen Kontinent in fast voller Breite.
Die Anden und Kordilleren sind schmaler aber höher als die Rocky-Mountains. Sie liegen am Rande der Druckzone, erhielten aber einen erheblich höheren Seitendruck durch den Aufprall der Pazifischen Platte. Beiderseits des Atlantik-Rifts war die Gebirgsbildung im Vergleich zum Pazifischen Raum eher bescheiden. Ursache war der vergleichsweise geringere Druckanstieg im Atlantikbereich. Lediglich Grönland und das westliche Norwegen zeigten wegen der Nähe zum Riftzentrum stärkere Gebirgsbildung.
Auf das Konto des erheblich höheren Druckes im Pazifischen Raum gehen auch die weiteren Platteneinrisse im Westpazifik. Der größte Teil der Pazifischen Inselwelt entstand als direkte Folge der Kollision. Weltweit entstanden in kürzester Zeit die riesigen Eruptivgebiete mit ihren Plateaus, wie z.B. das Kerguelen-Plateau, Ontong-Java-Plateau, die Dekkan-Trapps und auch die Sibirischen Trapps.
Die Entstehung des Ostafrikanischen Grabensystems läßt sich ebenfalls erklären. Konzentrisch um die tiefste Stelle in der Magma-Rinne des Indischen Ozeans brachen die östlichen Plattenanteile der jetzigen Afrikanischen Platte an der geschmolzenen Stauchungslinie ein und der Magmaabfluß unter der Platte in Richtung Indischer Ozean ließ in kürzester Zeit das Grabensystem nach unten absinken. Zum "nördlichen" Riß der geborstenen Lithosphärenkruste gehören u. a. die Gebirgsbildungen im Iran, Türkei und Balkan, die Alpen, Pyrenäen und das Atlasgebirge in Nordafrika.
Es ist auch kein Zufall, daß der Ayers-Rock sich in der Mitte des Australischen Kontinents befindet. Dort war der Druck unter dem Sockel infolge fehlender Ausweichmöglichkeit am höchsten und ließ ebenfalls in kürzester Zeit diese Felsformation durch die Lithossphäre nach oben steigen.



Polvereisung

An der vordersten Stoßfront der Kollision wurden zig- Billionen Kubikmeter Wasser verdampft und zum Teil in den Weltraum katapultiert. Alle Gebiete innerhalb der Hauptschußrichtung, d.h. entlang einer Linie von der Südspitze Indiens über die Sibirische Taimyr- Halbinsel, weiter nach Kanada, zufällig ? genau über den heutigen magnetischen Nordpol, bis hinunter zu den nördlichen US-Staaten, parallel der Rocky-Mountains an der östlichen Seite in Richtung Süden, wurden zugedeckt mit einer riesigen Eiswolke von mehreren tausend Kilometern Breite aus einer Höhe von bis zu 90 km und subarktischen Temperaturen von bis zu -80°C.
Der schnelle Beginn der Eiszeit mit den Polvereisungen hatte ihre Ursachen in der schnellen, weltweiten Abkühlung durch die das Sonnenlicht fast vollständig abschirmende staubhaltige Atmosphäre und zu geringen Teilen durch die Erdachsenkippung. Ein Sommer mit Wärme oder ein Winter mit Kälte haben als einzige Ursache die unterschiedlich starke Sonneneinstrahlung. Diese hängt bei sauberer Atmosphäre selbstverständlich ganz überwiegend von der Erdachsenstellung zur Sonne ab. Wenn die Atmosphäre nahezu das gesamte Sonnenlicht fernhält, wie nach der Kollision, hat die Erdachsenstellung nur noch gering verstärkende oder abschwächende Wirkung. Es ist auch bedeutungslos, ob zuerst der Südpol (bei Kollision von außerhalb des Erdbahnradius) oder Nordpol (bei Kollision innerhalb des Erdbahnradius) in den "Winter" gekippt wurde. Die Eiszeit und die Polvereisungen begannen gleichzeitig an beiden Polen durch die fast vollständige Abschirmung der Sonneneinstrahlung, verstärkt durch die massive Polverschiebung durch die Erdachsenkippung.
Die "Schockgefrierung" der Mammuts und auch aller anderer Lebewesen in Sibirien innerhalb der Hauptschußrichtung der Kollision hat andere Ursachen. Durch das riesige Vakuum im Bereich des Indischen Ozeans entstand nach dem Auslaufen der atmosphärischen Explosionsdruckwellen ein Sturm in umgekehrter Richtung von nahezu Schallgeschwindigkeit in Richtung Indischer Ozean. Der aufgerissene "Graben" faßte volumenmäßig 20 bis 30% der gesamten Atmosphäre. Ein nicht unerheblicher Teil der Atmosphäre dürfte auch für immer in den Weltraum geschleudert worden sein.
Der Abzug von Luftmassen in Richtung Vakuum über dem Indischen Ozean erfolgte konzentrisch um die entstandene Magma-Rinne und erreichte nach ein bis zwei Tagen die gegenüberliegende Seite der Erdkugel, d. h. die Zone der Hauptstoßrichtung. Ein extremes Niederdruckgebiet wurde dadurch quasi vom Indischen Ozean zur gegenüberliegenden Erdseite verschoben. Infolge der anfänglich höheren Druckwerte in der Hauptstoßrichtung erfolgte der Luftabzug, d. h. Richtungsumkehr der Luftmassen, über Sibirien in Richtung Indischer Ozean verzögert.
Die Folge war eine Verlagerung des Extremtiefdruckgebietes von dem jetzigen Gebiet Kanadas und Alaskas über den Nordpol hinaus nach Nordsibirien. In dieses mehrere tausend Quadratkilometer große Areal wurden dann die hohen und sehr hohen atmosphärischen Schichten, einschließlich der in der Bugwelle verdampften Wassermassen des Indischen Ozeans, als Fallwinde mit Orkangeschwindigkeit hinein- und nach unten gezogen. Die Temperaturen dürften zwischen -80°C und -90°C gelegen haben.
Noch innerhalb der ersten Schrecksekunden müssen Mammuts und alle anderen Lebewesen dort zu Eisklumpen erstarrt sein. Durch den zunehmenden Druck in Bodennähe kondensierten die Wassermassen und begruben dann weite Teile Sibiriens und Kanadas mit Eis und Schnee. Die Gletscher werden sich weltweit immer mehr zurückziehen, man wird immer neue "Ötzis" finden. Wir leben im Moment in einer ausklingenden Eiszeit. Diese begann schlagartig und wird vermutlich die einzige bleiben, die je existiert hat.



Sintflut

Die durch die Kollision entstandene, glühendheiße Magma-Rinne von vielen hundert Kilometern Tiefe füllte sich langsam von unten und von den Seiten mit neuem, tausende Grad heißen Magma. Die anfänglich zur Seite gedrückten Wassermassen der Ozeane kehrten, verstärkt durch das erzeugte riesige Vakuum hinter dem davoneilenden Himmelskörper, ihre Fließrichtung um und stürzten in die offene, viele hundert Kilometer tiefe Magma-Rinne des Planeten. Ein kurzzeitiges "Trockenlaufen" von Randmeeren ist anzunehmen. Es muß viele Tage und Wochen gedauert haben, bis der Kampf des Wassers mit der flüssigen Glut entschieden war. Ein permanentes, explosionsartiges Verdampfen von zig-Millionen Kubikkilometer Wasser setzte ein. Unvorstellbare Mengen von Asche, Magma und auch radioaktiver Fall-out wurden bis in die höchsten atmosphärischen Schichten befördert.
Und dann war sie da, die Sintflut. Der Rest des Indischen Ozean und die angrenzenden Meere liefen über den "Durchlauferhitzer Indischer Ozean", wurden zu Wasserdampf vergast und ergossen sich, vermischt mit zig-Billionen Tonnen Asche als Sintflut über die ganze Erde. Dazu gesellte sich der Auswurf der nun weltweit aktiven Vulkane. Alle Weltmeere dürften nur noch Schlamm-Lachen gewesen sein. Mit jeder neuen Flutwelle wurden neue Sedimentschichten auf der Erdoberfläche abgelagert. Mal mehr, mal weniger mächtig. In ruhigeren Zeiten legten auch Ebbe und Flut Schicht auf Schicht. Auch die Vulkantätigkeit kann viele Wochen und Monate angehalten haben. So konnten sich Hunderte von Sedimentschichten in kurzer Zeit nach immer gleichem Schema bilden. Anfluten, Ablagerung, Durchhärten. Die Zutaten Hitze und Bindemittel waren reichlich vorhanden.
Unterlegt wurde diese apokalyptische Vorstellung auch noch nach dem Haupttreffer durch Einschläge von kleineren und größeren abgespaltenen Fragmenten des Kollisionspartners und auch der Erde. Ein oder mehrere größere Fragmente sind in einem sehr flachen Winkel 1500 km nordöstlich von Island eingeschlagen. Entstand Island durch die Kollision? Weitere Einschläge vermute ich aufgrund von Relief-Veränderungen am Meeresboden im nördlichen Pazifik und westlich der Südamerikanischen Küste. Diese erzeugten erneut gewaltige Flut- Hitze- und Druckwellen.



Magnetfeldumpolung

Wenn als Ursache des Erdmagnetfeldes die unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten von Erdkern und Erdmantel angenommen werden können, muß sich das Erdmagnetfeld während und kurz nach der Kollision mehrmals umgepolt haben. Durch die Trägheit des Erdkernes machte dieser die anfängliche Drehbewegung bei der Erdachsenkippung nicht sofort in vollem Ausmaß mit. Der gesamte Erdmantel wurde im Bereich des flüssigen äußeren Erdkernes über diesen hinweg gedreht. Bei einer großen und schnellen Auslenkung der Erdachse durch den Himmelskörper in der stattgefundenen Richtung "überholt" der Erdmantel den Erdkern. Dadurch kehrten sich die relativen Drehrichtungen um und das Magnetfeld polte um.
Nach neuesten Untersuchungen dreht sich der Erdkern erheblich schneller als der kontinuierlich von außen gebremste Erdmantel (19). Der Erdkern "überholt" den Rest des Planeten alle 400 Jahre (ca. 270m pro Tag). Nicht nur das Magnetfeld wäre dadurch erklärt. Nach meiner Meinung ist in der dadurch entstehenden gewaltigen Reibungsenergie eine der Hauptursachen der anhaltenden Erdwärme zu suchen. Radioaktive Zerfallsprozesse dürften dagegen nur marginale Bedeutung haben.



Folgen für die Geowissenschaften

Wenn das beschriebene Szenario nicht durch überzeugende Argumente widerlegt werden kann, ergeben sich weitere, zwingende Folgerungen durch die nicht mehr gegebene konstante und gleichförmige Entwicklung der Erde. Mit Ausnahme einiger spärlicher, ganz an der Oberfläche liegenden Sedimentschichten sind alle Sedimente und deren Schichtungen, sowohl auf den Kontinentalsockeln als auch auf den Ozeanischen Platten in voller Ausdehnung und Höhe als unmittelbare Folge der Kollision in kürzester Zeit entstanden. D.h.Es sind keine Zeitzuordnungen anhand geologischer Schichten möglich. Es sind keine Zeitaussagen mit den z.Zt. praktizierten Meßverfahren möglich. Das bedeutet weiter, daß es die seit Jahrzehnten postulierten und konstruierten sogenannten Erdzeitalter nie gegeben hat, oder anders formuliert: es hat nie ein Kambrium, Silur, Devon, Karbon, Perm, Trias, Jura, Kreide, Tertiär oder was sonst noch dazu weiter erdacht wurde, gegeben. Ein vermeintlicher Zeitraum von einigen hundert Millionen Jahren schrumpft zu einer Gesamtzeit von einigen Monaten zusammen. Das Ignorieren dieser Tatsache ist der größte fatale Irrtum der Geologie.
Die zuständigen Wissenschaftler selbst haben zu Recht die Grundvoraussetzungen definiert, die für sinnvolle Zeitangaben aus lsotopen-Vergleichsmessungen gegeben sein müssen. Das sind die über sehr lange Zeiträume konstanten Bedingungen auf der Erde. Bisher wurden alle ernsthaften Störungen der geologischen erdgeschichtlichen Entwicklung zu lokalen Ereignissen degradiert. Jetzt ist keine Diskussion mehr nötig. Die Kollision mit dem Himmelskörper war nicht nur global, sie war vernichtend.
Die gesamte Erdkruste, keineswegs nur die oberflächlichen Schichten, ist, um es mal salopp zu formulieren, "Runderneuert" worden. Das "Profil", die Landschaften mit allen Schichtungen, Bergen, Hochebenen, Tälern und Wüsten, Meere mit allen Sedimenten, Flüsse und Canyons sind weltweit das Resultat einer gigantischen Katastrophe. Auch die weltweit zu findenden Versteinerungen, egal ob tief unter der Erde oder auf den höchsten Bergen, sind wie die geologischen Strukturen, in kürzester Zeit entstanden und immer Zeugnis einer gewaltigen Katastrophe.



Zeitbetrachtungen

Die noch einwandfrei sichtbaren Veränderungen am Meeresboden unter dem Indischen Ozean und die noch aktive Massenrückverlagerung an dem gezeigten Kollisionsort können nicht viele Millionen oder Milliarden Jahre alt sein. Die lt. "Wissenschaftlicher Meinung" stetige Veränderung des Meeresbodens hätte alle Spuren verwischt. Viele weitere Befunde sprechen für eine Katastrophe in geschichtlicher Zeit. Kein Mammut könnte ein derartiges Desaster überleben. Es hat kein Mammut überlebt. Da die Wissenschaft das Aussterben der Mammuts etwa 13.000 Jahre vor unserer Zeit datiert, kann die hier beschriebene Sintflut nicht vorher stattgefunden haben. Damit sind wir dem tatsächlichen Zeitpunkt schon sehr nahe.
Es gibt alte Seekarten aus dem Mittelalter (Piri Reis 1513; Mercatokarte 1569, Buachkarte 1737), welche den Antarktischen Kontinent eisfrei, mit Flüssen, Bergen, Buchten und richtiger Verteilung der Landmasse auf die beiden Großinseln wiedergeben (9). An der Echtheit der Karten bestehen keine Zweifel. Es muß also "Jemanden" gegeben haben, der diesen Kontinent eisfrei gesehen hat. Das kann nur vor der "Eiszeit" gewesen sein, d.h. vor der Erdachsen- Kippung und somit vor der Kollision. D.h. aber auch: in geschichtlicher Zeit!
Es gibt viele Funde von künstlich hergestellten Gegenständen, wie z.B. Werkzeuge, Schrauben, Schmuckstücke, Gefäße aus Metall, die in zig-Millionen Jahre alten geologischen Schichten, zum Teil in versteinertem Zustand, gefunden wurden (10, 11, 12). Nach der offiziellen geologischen Zeitrechnung müssen die Funde somit mehr als 100 Millionen Jahre alt sein und die Fabrikanten dieser Gegenstände dann ebenfalls. Diese Schlußfolgerung will man natürlich auch nicht akzeptieren. Da diese Gegenstände ebenfalls nachweislich keine Fälschungen darstellen und in geschichtlicher Zeit hergestellt worden sein müssen, können diese zunächst unlogisch erscheinenden Funde logisch mit den Folgen der beschriebenen Kollision erklärt werden. D.h. wiederum, die Kollision fand statt in geschichtlicher Zeit.
Nach dem oben Gesagten muß auch die frühere Existenz von Pangäa ernsthaft bezweifelt werden. Die Verfechter von Pangäa, Laurasia und Gondwana verschieben ihre Kontinente inmitten von Urozeanen und Tethysmeer (14). Sie bedienen sich außerdem der heute vorhandenen Plattengrenzen und gehen selbstverständlich davon aus, daß diese vor zig-Millionen Jahren auch schon existent waren. Damit unterliegen sie wiederum einem fatalen Irrtum, wie die Geologie mit ihrem Zeitraster. Die Lithosphären-Platten mag es etwa 10.000 Jahre geben, aber nicht zig-Millionen Jahre. Die Zeit für Pangäa fehlt. Es bleibt noch das Wasser. Wenn die noch kontrovers diskutierte Rotationsverzögerung der Erde infolge der Gezeitenkräfte tatsächlich in den 1-Sekundenbereich/Jahr kommen sollte, läßt sich eine frühere Existenz von Pangäa mathematisch endgültig widerlegen.



Weiterexistenz des Lebens

Kritik an dieser Publikation wurde von der Biologie geübt. Es könne nicht so gewesen sein, weil dann das Weiterbestehen des Lebens schwer vorstellbar sei. Das Leben existiert. Diese Publikation befaßt sich nicht mit der Frage, wie Leben in Anbetracht einer derartigen Katastrophe weiterbestehen konnte. Wer genauer wissen möchte, wie Menschen nach der Kollision weiterleben konnten, findet in den Aufzeichnungen von Platon (18) detaillierte Hinweise. Ich sehe auch keinen Grund, meine Argumentation zu ändern. Die Biologie muß versuchen, sich den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Es trifft sicher zu, daß Pflanzen, Tiere und Menschen fast vollständig vernichtet wurden. Es starben viele Menschenrassen aus, ebenso wie viele große Säugetierarten und die Dinosaurier. Nein, nicht vor 65 Millionen Jahren. Davon war ich auch mal überzeugt. Wer das jedoch weiter behauptet, der muß dann auch die Existenz der Menschen auf 65 Millionen Jahre vor unserer Zeit datieren, denn die Koexistenz von Dinosauriern und Menschen ist inzwischen zweifelsfrei bewiesen (15, 16, 17).
Die Kollision der Erde kann ohne Zuhilfenahme weltweit verbreiteter Mythen beschrieben werden. Beim Lesen dieser Mythen entdeckt man jedoch teilweise bis ins Detail gehende Beschreibungen von Katastrophen, die sich exakt in das Bild der hier beschriebenen Sintflut einfügen.



Schlußbetrachtungen

Existiert der Kollisionspartner noch? Ich vermute es. Darauf deuten die bei Kontaktlösung noch zusammenhängenden Schleifspuren hin. Er müßte aber ebenfalls schwer beschädigt worden sein. Alternativ wäre ein periodisch wiederkehrendes Trümmerfeld bzw. ein noch kompakter Hauptkörper mit einem Trümmerfeld denkbar. Die Lokalisation müßte in den berechenbaren Umlaufebenen erfolgen. Es könnte sich z.B. um einen vagabundierenden großen Mond, evtl. als Begleiter eines größeren Mutterplaneten, oder um einen kleineren Planeten gehandelt haben. Da die Bahnebene fast senkrecht zur Bahnebene der Erde steht, ist die Annahme eines "Eindringlings" von außerhalb des Sonnensystems erlaubt.
Diese Publikation wird sicherlich bei vielen Lesern, insbesondere bei Geowissenschaftlern und verwandten Berufen heftige Abwehrreaktionen hervorrufen. Die Geowissenschaften arbeiten mit Modellen, um das Erscheinungsbild und die Entwicklung des Planeten Erde zu erklären. Ganze Bücher lassen sich inzwischen füllen mit verschiedenen Modellvorschlägen zu den Ursachen von Eiszeiten, zu den treibenden Kräften für die Plattentektonik oder der Gebirgsbildung. Es ist anerkennenswert, daß auch in geowissenschaftlichen Lehrbüchern eine Skepsis gegenüber den unterschiedlichen Erklärungsversuchen zu den o. a. Themen zu beobachten ist. Ich bitte die Geowissenschaftler um eine vorurteilsfreie und emotionslose Prüfung der beschriebenen Kollision. Auch wenn sich dadurch ein völliger Neubeginn abzeichnet. Dazu ist eine Trennung der unglücklichen Allianz zwischen Geologie und der Paläontologie mit ihrer fiktiven Forschung erforderlich. Das starre Festhalten an einem falschen Zeitraster verhindert jede Problemlösung.
Die hier vorliegende Publikation benötigt keine Modellvorstellungen zur Problemlösung. Es soll auch erwähnt werden, daß jedermann die von den zuständigen Institutionen publizierten Radarmessungen einsehen kann. Ebenso kann jedermann selbst mit wenig Aufwand die hier angegebenen Meßwerte nachkontrollieren. Für die nicht widerlegbaren ausgeprägten Veränderungen im Gebiet des Indischen Ozeans gibt es keine plausiblere Erklärung als die Annahme einer Kollision mit einem großen Himmelskörper. Alle davon abgeleiteten und hier beschriebenen Folgen sind zwingend und vermutlich noch zahlreicher und katastrophaler als angegeben.
Auch wenn man sich noch so sehr dagegen wehrt, aus den Folgen der beschriebenen Kollision muß ein logischer Schluß gezogen werden. Wir sind mit unseren jetzigen Vorstellungen über die Entwicklungsgeschichte der Erde und dem darauf befindlichen Leben einem gewaltigen Irrtum aufgesessen. Wenn das berücksichtigt wird, lassen sich all die merkwürdigen Rätsel, die Verwirrung stiftenden historischen altertümlichen ebenso wie "high-tech"-Funde und auch angeblich unlogische Schichtungen logisch und einfach erklären.
Alle für diese Publikation verwendeten Befunde und Daten sind aus Arbeiten entnommen, die von anerkannten, nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen weltweit veröffentlicht wurden. Sie beruhen auf den neuesten und modernsten Daten und Meßmethoden, die zur Zeit bekannt sind. Genau diese von den Schulwissenschaften mit viel Mühe erarbeiteten Ergebnisse beweisen bis ins Detail die hier beschriebene Kollision der Erde mit einem großen Himmelskörper. Die daraus abgeleiteten Folgen, materiell wie immateriell, sind zwingend. Die Geschichte der Erde, des Lebens und insbesondere der Menschheit muß völlig neu geschrieben werden.



Anmerkungen

Lithosphärenkruste: oberer, fester Teil des Erdmantels bis etwa 100 km Tiefe
sea floor spreading: Seebodenspreizung
Subduktion: Untertauchen der Ozeanischen Platten



Literaturverzeichnis

(1) SAR Geocoding-Data and Systems
Gunter Schreier Wichmann, Heidelberg 1993
(2) Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR)
mit Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DFD)
und Geo-Forschungszentrum Potsdam (GFZ Potsdam) 1996
(3) Berchheimer, H.:
Grundlagen der Physik
(4) Muck, O.H.:
Alles über Atlantis
Düsseldorf/Wien 1976
(5) Vollmer, A.:
Sintflut und Eiszeit
Obernburg 1989
(6) Coffin, M.F. und Eldholm, O.:
Large Igneous Provinces: Crustal Structure, Dimensions, and External Consequences
in: Reviews of Geophysics 1994
(7) Richter, D.:
Allgemeine Geologie
Walter de Gruyter, Berlin, New York 1992
(8) Pinter, Nicholas und Brandon, Mark T.:
Der Beitrag der Erosion zur Gebirgsbildung
in: Spektrum der Wissenschaft, Sept. 1997
(9) Hapgood, C.H.:
Maps of the Ancient Sea
Kings, New York 1966 und London 1979
(10) Brewster, David:
Queries und Statements Concerning a Nail Found Imbedet in a Block of Sandstone obtained from Kongoodie (Mylnfield) Quarry, North Britain.
in: British Association for the Advancement of Science 1844
(11) Wright, Frederick:
Man and the Glacial Period
1887, 379-381
(12) Buttlar, J. v.:
Adams Planet
München 1991
(13) Grabdecke Senmuts:
Baumeister der Ägyptischen Königin Hatschepsut; und andere
(14) Murphy, J. Brendon und Nance, R. Damian:
Gebirgsgürtel und Superkontinent-Zyklus
in: Spektrum der Wissenschaft Juni 1992
(15) Dougherty, C.N.:
Vally of the Giants
Texas 1971, Neudruck Creation 1984
Institute of Creation Research 1992
(16) Morris, J.D.:
The young Earth
Colorado Springs 1994
(17) Baugh, C.:
Dinosaur, Scientific Evidence
The Dinosaurs and Men walked together
Orange 1987, Neudruck 1991
(18) Platon:
Politaia, Politikos
(19) Erdobservatorium Lamont-Doherty
in: Nature, Juni 1998
(20) Vogel, A.:
Die Kern-Mantel-Grenze: Schaltstelle der Geodynamik
in: Spektrum der Wissenschaften November 1994



AbbildungenAbb. 1:
Dressee sous la direction scientifique de
Xavier Le Picton
Du Centre National pour l'Exploitiation des Océans
Et d'après les relevés bathymétriques établis par
Bruce C. Heezen et Marie Tharp
Du Lamont-Doherty Geological Observation
(Universite de Columbia) Abb. 3a, 3b, 4:
Geo-Forschungszentrum Potsdam alle anderen Abbildungen: Dr. Dr. rer. nat. B. Ellmann



Weitere InformationenProjektbereich Schwerefeld und Figur der Erde,
Geo-Forschungszentrum Potsdam (GFZ) Bilderdienst 4/96, Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) CHAMP - A Small Satellite Mission for Geoscientific Research and Applications,
Geo-Forschungszentrum Potsdam (GFZ) Lamont-Doherty Earth Observatory of Columbia University Nature - international weekly journal of science


Autor: Dr. Dr. rer. nat. B. Ellmann
Quelle:
» http://home.pages.at/tectonics/de/