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Nach der Umwehrung des westlichen Stadviertels unter Herzog Arnulf um 920 entstanden in den folgenden vier Jahrhunderten im Westen und Osten der Stadt neue unbefestigte Ansiedlungen. 1284 begann man zuerst im Westen mit dem Bau einer neuen Stadmauer, die dann im Osten und schließlich entlang der Donau gezogen wurde. Ab ca. 1330 wurden die Arbeiten am Zwinger und Stadtgraben fortgesetzt, die sich bis 1400 hinzogen. Bei der Ausgrabung zeigte sich nun, dass entgegen der gängigen Annahme, der Stadtgraben nicht den Verlauf des äußeren sondern den des inneren Grabens der älteren Arnulfsbefestigung aufnahm. Es fand also eine geringfügige Rücknahme des Geländes nach Osten hin statt.

Hellbraune Einfärbung:  Ausmaße des römischen Steinkastells 2.- 4. Jhdt. n. Chr. 
Dunkelgrüne Einfärbung:  1. Stadterweiterung unter Herzog Arnulf um 920 n.Chr. 
Braune bzw. gelbe Einfärbung:  2. Stadterweiterung nach Westen und Osten um 1300 n. Chr. 
Roter Rahmen:  Standort der Grabung. 



Während der Ausgrabungen des Jahres 2000 kamen auch eine Vielzahl spätmittelalterlicher Funde zum Vorschein wie Münzen, Glas und vor allem Keramik. Neben Pfostenstellungen, Gruben und Latrinen traf man auf Spuren von 70 bis 80 rundlichen Kuppelöfen, die in den Erdboden eingetieft waren. Allem Anschein nach wurde hierher ein feuergefährliches Gewerbe aus der eng bebauten Stadt ausgelagert. Wahrscheinlich waren es die Bäcker, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. vor der Stadtmauer ihrem Handwerk nachgingen.



Bilder von mittelalterlichen Funden


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