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Lebensdaten:

Geboren um 900, vermutlich in Trier (Rheinland-Pfalz), gestorben am 17. Juni 1000 in Regensburg.

Vita:

Ramwold lebte lange als Benediktinermönch in der Abtei Sankt Maximin in Trier, bevor ihn Bischof Wolfgang im Alter von 70 Jahren nach Regensburg berief. Dort übertrug er ihm die Leitung des Klosters Sankt Emmeram, das bisher als bischöfliches Eigenkloster von Wolfgang selbst verwaltet wurde.

Ramwold führte, wie von Wolfgang gewünscht, eine Klosterreform durch und wurde somit um 975 zum ersten eigenständigen Abt von Sankt Emmeram. Er führte die Abtei in den folgenden 25 Jahren seines Wirkens zu großer Blüte. Wolfgangs Nachfolger im Bischofsamt, Gebhard, wollte das Kloster zwar wieder in den bischöflichen Besitz zurückführen, aber Ramwold konnte die Eigenständigkeit der Abtei gegen den Widerstand Gebhards bewahren.

Im hohen Alter von fast 100 Jahren starb der Abt und wurde in einer von ihm selbst erbauten Hochkrypta beigesetzt, wo sich sein steinerner Sarg noch heute befindet.

Namensbedeutung:

"Ramwold" ist althochdeutsch und heißt "herrschender Rabe".

Darstellung:

Als Benediktinerabt, der Mönche aus seinem Kloster entsendet.

Patron:

Gegen Augenleiden.


Platte des Sarkophags von Abt Ramwold, der am Donnerstag nach 115 Jahren zum ersten Mal wieder geöffnet wurde.

18.01.2002/Regensburg

Sarkophag des seligen Ramwold geöffnet

Regensburg (pdr). In der Emmeramskirche wurde am Donnerstag, 17. Januar 2002, seit 1887 der Steinsarkophag des sel. Ramwold zum ersten Mal wieder geöffnet. Das Bischöfliche Ordinariat und das Stadtpfarramt St. Emmeram hatten aus Sorge um die Erhaltung der Reliquien wegen der hohen Raumfeuchtigkeit in der Ramwoldkrypta eine Untersuchung veranlasst.


Der sel. Ramwold, um 900 geboren, war von Bischof Wolfgang als erster selbständiger Abt von St. Emmeram eingesetzt worden und hat während der folgenden 25 Jahre das Kloster zur ersten großen Blüte geführt. In den Bereichen der Goldschmiedekunst und der Architektur wurde Wegweisendes geschaffen, das Kloster wurde zu einem geistigen und religiösen Zentrum seiner Zeit. Abt Ramwold starb fast 100jährig im Jahr 1001 und wurde in der von ihm erbauten Ramwoldkrypta, östlich der Ringkrypta, von St. Emmeram beigesetzt.


Domvikar Georg Schwager, Leiter der Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsverfahren im Bistum Regensburg, organisierte als bischöflicher Beauftragter am Donnerstag die Zeremonie der Öffnung, bestellte Gutachter und Zeugen. Als Glaubensanwalt nahm Domvikar Thomas Zinecker und als Bischöflicher Notar Ulrich Kaiser teil. Aus dem Sarkophag wurde ein Eichenholzkasten geborgen, der neben Erde, Steinen, Eisen und Holzteilen eine Bleiplatte enthielt. Knochen waren nicht zu erkennen. Die Inschrift der Bleiplatte zeigt, dass sie unter Abt Coelestin Vogel im Jahr 1665 an einen Eichensarg angenagelt wurde, in dem die vollständig zerfallenen Reste der ursprünglichen Bestattung wieder beigesetzt worden waren.


Der 1779 in einer Wandnische über dem Sarkophag deponierte Zinnschrein enthielt einen Teil des Schädels, einen Backenzahn, Reste zweier Oberschenkelknochen und ein Stück eines Rollbeins. Der Inhalt von Sarkophag und Zinnschrein werden nun in den kommenden Wochen wissenschaftlich untersucht.


Sarg des seligen Ramwold

09.04.2003/Regensburg

Reliquien des seligen Ramwold neu versiegelt

Regensburg, (pdr). Nachdem in den vergangenen Monaten umfangreiche Restaurierungsarbeiten am Sarkophag und Reliquienschrein des seligen Ramwold in der Basilika St. Emmeram/Regensburg durchgeführt wurden, konnten nun die Reliquien wieder neu versiegelt werden. Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller wird im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten zur diesjährigen Wolfgangswoche den Reliquienschrein in Begleitung des Domkapitels in die Ramwold-Krypta übertragen und ihn damit wieder an seinem angestammten Platz in der Basilika reponieren.

Die umfangreichen anthropologisch-medizinischen Untersuchungen brachten als Ergebnis zu Tage, dass an der Echtheit der Reliquien kein berechtigter Zweifel bestehen kann. Es liegen Reliquien vor, die sicher zu ein und derselben Person gehören. Vor allem die Schädelreliquie – so ergaben die Forschungen - zeige einen Typ, der vor allem in Nordwest-Deutschlang bis Nordost-Frankreich hin gehäuft vorkomme. Dies sei ein deutlicher Hinweis auf die Person des seligen Ramwold, dem die Überlieferung diese Herkunftsregion bestätigt.

Im Zuge der Recognitio canonica wurde aus dem Reliquienschrein ein Rollbein des seligen Ramwold entnommen und in einem eigenen Zeigegefäß kunstvoll gefasst. Künftig kann damit den gläubigen Verehrern des Seligen der Segen gespendet werden. Da Ramwold über Jahrhunderte hinweg in St. Emmeram als Patron der werdenden Mütter verehrt wurde – wie ein noch heute deutlich sichtbares Fresko im Gewölbe des Nordschiffes beweist – sind gerade junge Mütter und ihre Kinder eingeladen, sich der Fürsprache des seligen Ramwold anzuvertrauen.


Autor: Thomas Mollen
Quelle: » http://www.kirchensite.de/?myELEMENT=94526

Text 2

Autor: Hagen Horoba
Quelle:
» http://www.kath.de/dkd/bistum/regensburg/newsdetail.php3?newsid=846&ref=regensburg?bistum=24

Text 3

Autor: Jakob Schötz
Quelle
:
» http://www.kath.de/dkd/bistum/regensburg/newsdetail.php3?newsid=2123&ref=regensburg?bistum=24