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Frater Eustachius Kugler (* 15. Januar 1867 in Neuhaus bei Nittenau; † 10. Juni 1946 in Regensburg; eigentlich Josef Kugler) war ein Mitglied des Ordens der Barmherzigen Brüder vom hl. Johannes von Gott und Erbauer des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Regensburg. Sein Engagement galt in besonderer Weise den Kranken und Behinderten.
Kugler, Sohn eines Landwirts und Hufschmieds, erlitt während einer Lehre zum Bauschlosser in München einen Arbeitsunfall. Er fiel von einem Gerüst und zog sich eine Beinverletzung zu, an deren Folgen er sein ganzes Leben litt.
Durch seine Schwester kam Kugler nach Reichenbach, wo die Barmherzigen Brüder eine Pflegeanstalt für Arme, Epileptiker und Geisteskranke betrieben.
Josef Kugler war von der aufopferungsvollen Arbeit der Barmherzigen Brüder begeistert und trat 1894 in den Orden ein und nahm den Namen Frater Eustachius an.
Von 1905 bis 1925 wurde Frater Eustachius die Leitung der Einrichtungen für behinderte Menschen in Straubing und Gremsdorf sowie des Krankenhauses St. Wolfgang in Neuburg an der Donau übertragen. 1925 wurde Eustachius Kugler zum Provinzial der Bayerischen Ordensprovinz gewählt und trug somit die Verantwortung für Krankenhäuser, Pflegeheime, eine Erziehungsanstalt sowie ein Preisterhospiz.
Als seine größte Leistung kann jedoch der Bau des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Regensburg bezeichnet werden, da die Finanzierung des Großprojektes umstritten und die Durchsetzung des Bauvorhabens dementsprechend schwierig war. Bedenkenträgern antwortete Kugler: „Ich habe die Sache mit meinem Herrgott ausgemacht. Es wird nichts fehlen!“.
Eustachius Kugler starb am 10. Juni 1946 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg. Das Krankenhaus ist heute als Fachklinik bis weit über die Grenzen Regensburgs hinaus bekannt. Nach Kugler sind in vielen bayerischen Orten Straßen, sowie eine Kapelle in Nittenau und eine Behindertenwerkstatt in Straubing benannt.


Autor: Wikepedia
Quelle: » http://de.wikipedia.org/wiki/Eustachius_Kugler