StartseiteDigitale WeltenRegensburgGermanenWeltgeschichteGrenzwissenschaftDas MittelalterSuche IndexAnfänge DeutschlandsGermanische MythologieGeschichte der SeefahrtInhalteSonstigesImpressumGästebuch

Regensburg:

Übersicht

Stadtgeschichte

Stadt mit vielen Namen

Berühmte Regensburger

Die Römer in Regensburg

Regensburg und die frühe Bayerische Geschichte

Herzöge, Könige, Kaiser in Regensburg

Die Jüdische Gemeinde in Regensburg

Klöster in Regensburg

Alte Kirchen in Regensburg

Bistum Regensburg

Immerwährender Reichstag

Historische Personen in Regensburg

Historische Ereignisse in Regensburg

Bauwerke, Plätze und sonstiges Berühmtes

Mittelalterliche Künste in Regensburg

Reinis Bücher zur Geschichte Regensburgs

Vorlage Regensburg

Allgemein:

Startseite



Augustinerchorherr, der älteste bayrische Geschichtschreiber, * um 1380, † bald nach 1438 in Stadtamhof bei Regensburg. - A. besuchte die Schule in Straubing und trat 1401 in das Augustiner-Chorherrenstift St. Mang in Stadtamhof bei Regensburg ein. Er wurde 1405 in Eichstätt zum Priester geweiht, blieb aber zeitlebens in seinem Kloster. A. entfaltete eine rege Tätigkeit als Chronist. 1422 beendete er die »Chronica pontificum et imperatorum Romanorum«, die er aber später bis 1438 fortsetzte. 1425-28 verfaßte A. die »Chronica de principibus terrae Bavarorum«, die er zu gleicher Zeit ins Deutsche übertrug und bis 1436 fortsetzte. Auf Grund umfangreicher Aktensammlung zum Konstanzer Konzil entstand 1422 das »Concilium Constanciense«. In seiner »Chronica Husitarum« beschrieb A. die Hussitenkriege bis 1429. Für dieses Werk benutzte er sein »Diarium sexennale«, tagebuchartige Aufzeichnungen aus den Jahren 1422-27. Erwähnt sei auch A.s »Concilium provinciale«, eine kleine Aktensammlung zu den Salzburger und Regensburger Synoden von 1418/19.


Autor: Friedrich Wilhelm Bautz
Quelle: » http://www.bautz.de/bbkl/a/andreas_v_re.shtml