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Die Walhallabahn, im Volksmund auch Walhallabockerl genannt, war eine schmalspurige (Spurweite 1 m) Dampfstraßenbahn von Regensburg-Stadt Am Hof über Donaustauf (km 8,7) nach Wörth an der Donau (km23,4).
Ihren Namen und ihre Entstehung verdankt die Bahn der an der Strecke liegenden Walhalla in der Nähe von Donaustauf. Das Teilstück bis Donaustauf wurde am 23. Juni 1889 eröffnet, am 1. Mai 1903 die Verlängerung der Strecke bis Wörth/Donau. Während auf dem ersten Teilstück der Personenverkehr durch die Besucher der Walhalla überwog, bekam nach der Streckenerweiterung auch der Güterverkehr eine größere Bedeutung. Dafür bestand ab 1911 die Möglichkeit, normalspurige Güterwagen auf Rollböcken zu befördern.
Erbauer und Betreiber der Bahn war die Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG) in München, die zahlreiche weitere Strecken vor allem in Süddeutschland betrieb. Am 1. August 1933 übernahm die Deutsche Reichsbahn die Walhallabahn.
Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Züge von Dampflokomotiven geführt, in den letzten Jahren kamen auch Diesellokomotiven zum Einsatz. Vollständig stillgelegt wurde die Bahn zum 31.12.1968, nachdem sie bereits ab 1933 immer wieder um Teilstücke gekürzt worden war. Insbesondere im Stadtbereich Regensburg galt die Bahn wegen zahlreicher Straßen- und Wegekreuzungen als Verkehrshindernis und gefährlich. Dies führte zu dem Kuriosum Fahnerlbua. Dieser, ein gestandener Mann, musste dort jedem Zug, der ohnehin nur Schrittgeschwindigkeit fahren durfte, vorausgehen und mit einer roten Fahne den übrigen Verkehr warnen.


Autor: Wikepedia
Quelle: » http://de.wikipedia.org/wiki/Walhallabahn