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Regensburger Pfennig, der Regenburger Pfennig wurde in Regensburg erstmals seit 1290 gemeinschaftlich von Otto III. von Bayern und Bischof Heinrich von Regensburg geprägt. Wegen seiner Größe wurde er auch langer Pfennig, aufgrund der Herkunft auch Regensburger oder lat. Ratisponenses (abgeleitet von lat. Ratisbona = Regensburg) genannt.

Auf der Vorderseite zeigen die Pfennige entweder den bayerischen Herzog mit den Initialen H-O oder den Bischof. Die gemeinsame Rückseite zeigt Brustbilder beider Regenten. Diese Typen wurden lange Zeit unverändert und in großen Mengen geprägt, und waren im 14. Jahrhundert die meistverbreitetsten bayerischen Münzen. Sie waren so beliebt, daß sie Ende des 14. Jhdt. von vielen Münzständen nachgeahmt wurden (teilweise aber mit anderem Münzbild), so z.B. in Franken, der Oberpfalz und vom Erzbischof von Mainz.

Die Regensburger Pfennige wogen ursprünglich ca. 0,825 Gramm und wurden aus der 12lötigen Regensburger Mark zu 246 Gramm geprägt. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich aber ihr Feingehalt.


Regensburg als Prägestätte

Regensburg, bereits im Mittelalter war Regensburg Sitz einer sehr aktiven Prägestätte. Belegt ist dies seit 1290, als Herzog Otto III. von Bayern und Bischof Heinrich von Regensburg hier gemeinschaftlich mittelalterliche Pfennige (wegen ihrer Herkunft Regensburger oder auch lange Pfennige, in Unterscheidung zu den kleineren Pfennigen aus Würzburg, genannt) prägen ließen.

Aus neuerer Zeit sind aus Regensburg vor allem die prachtvollen Stadtansichtstaler zu erwähnen.

1809 endete die Prägung und die Prägestätte wurde 1810 nach der Angliederung Regensburg an Bayern geschlossen.


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