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Die ehemalige Klosterkirche St. Jakob in Regensburg wurde 1190 von irischen Benediktinermönchen fertiggestellt. Zuvor stand an dieser Stelle eine Kirche von 1120. Da die irischen Mönche im Volksmund auch Skoten genannt wurden, wird die Kirche bis heute auch Schottenkirche genannt.

Das so genannte Schottenportal im Eingangsbereich zählt zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern Deutschlands. Über die Bedeutung der rätselhaften Bilderzyklen am Portal gibt es viele Deutungen, von denen jedoch keine als gesichert angesehen werden kann. Sicher kann nur gesagt werden, daß der Zyklus Weltgericht, Himmel und Hölle thematisiert. Die zwölf Figuren stellen die Ausgestoßenen dar, denen die Aufnahme ins Himmelreich verwehrt bleibt. Die Figuren stehen für von der mittelalterlichen Gesellschaft verachtete und stigmatisierte Personen und Gewerbe wie Kuppler, Verbrecher, Prostituierte, Gaukler, Tänzerinnen, Prasser und Faule.

Im Kircheninneren befindet sich rechts am Portal die horizontale Reliefplastik eines Mönches namens Rydan mit einem Schlüssel. Dieser Mönch hat wohl tatsächlich gelebt und stellt verschiedenen Deutungen zufolge vielleicht den Baumeister des Portals oder einen Pförtner dar.


Autor: Wikepedia
Quelle:
» http://de.wikipedia.org/wiki/St._Jakob_%28Regensburg%29