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Der Regensburger Dom (Kathedrale St. Peter) ist die bedeutendste Kirche der Stadt und Kathedrale des Bistums Regensburg.
Die Kirche ist das Hauptwerk der gotischen Architektur in Süddeutschland.

Dom St. Peter, Westfront

Geschichte

Der Dom ersetzte eine Kirche an gleicher Stelle, die in den großen Stadtbränden um 1150 zerstört wurde. Mit den Bauarbeiten wurde vermutlich bald nach 1260 begonnen und wurden um 1520 vorläufig beendet.

1697 erhielt der Dom ein barockes Kuppelgewölbe, er wurde barockisiert.
Erst zwischen 1859 und 1872 wurden die Turmhelme und der Giebel des Querhauses vollendet. Treibende Kraft war König Ludwig I. von Bayern. Ludwig I. war ein Bewunderer der "reinen" Gotik, ließ die Barockkuppel entfernen und den Innenraum regotisieren (z. B. Beseitigung der barocken Fresken).

Von 1985 bis 1988 wurde der Innenraum renoviert. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde auch eine neue Bischofsgrablege geschaffen. Bei den Ausgrabungen dafür wurden Teile des ehemaligen, südlichen Arkadenganges des Atriums eines romanischen Vorgängerbaus freigelegt.

Die Sanierungsarbeiten der Turmhelme ist soweit abgeschlossen, dass nun wieder beide Türme ohne Gerüst zu bewundern sind, nach Auskunft der Dombauhütte soll dies auch die nächsten Jahre so bleiben.

Das Westportal soll bis zu dem geplanten Papstbesuch 2006 vollständig restauriert sein.


Der Bau

Eine Besonderheit des Regensburger Doms ist die räumliche Trennung vom älteren Domkreuzgang, die durch eine süd-westliche Versetzung gegenüber dem vorherigen romanischen Dom entstand.

Als Zeuge des romanischen Vorgängers ist heute noch der Eselsturm an der Nordseite des Doms erhalten, der damals und auch heute noch zum Transport der Baumaterialien in die oberen Bereiche verwendet wird. Im westlichen Dachstuhl ist ein Laufrad erhalten, mit dem Materialien durch eine Öffnung in der Decke nach oben gehoben wurden (beim westlichen Portal). Östlich des Domes steht die staatliche Dombauhütte, sie ist für den Erhalt des Bauwerks verwntwortlich. Im Unterschied zu vielen anderen Dombauhütten wird hier nicht mit modernen Maschinen sondern nur mit alten Handwerkzeugen gearbeitet. Diese werden in der Bauhütte selbst hergestellt.

Die Erminoldmaria ist der eine Bestandteil einer Verkündigungsgruppe im Regensburger Dom. Sie geht zurück auf den sogenannten Erminoldmeister, der die Marienfigur und die Figur des berühmten lachenden Engels Gabriel um 1280 in Stein gehauen und bunt bemalt hat. Die beiden Figuren korrespondieren an den beiden westlichen Vierungspfeilern miteinander. Maria hat die rechte Hand leicht abwehrend zum Gruß erhoben. In den linken Hand hält sie ein Buch, in das sie den Zeigefinger eingemerkt hat. An den östlichen Vierungspfeilern befinden sich die Steinfiguren der Heiligen Petrus uns Paulus, die um 1320 bzw. 1360/1370 entstanden.

An der Außenseite befindet sich auch eine Judensau in Form einer Sau an deren Zitzen drei Juden hängen. Die Judensau ist zudem in Richtung auf das ehemalige Judenviertel am Neupfarrplatz ausgerichtet. 2005 gab es einen Streit um die Anbringung eines Hinweisschilds

Dom St. Peter (Südfront) - vor der Turmsanierung

Die Allerheiligenkapelle im Domkreuzgang wurde 1164 als Grabkapelle für Bischof Hartwig II. von den Comasken (Baumeisterfamilie aus Como, Norditalien) erbaut. Im Inneren besteht sie aus einem feingegliedertern Zentralbau mit Fresken aus der Erbauungszeit.

Die meisten der wertvollen Farbfenster sind zwischen 1220-1230 und 1320/1370 entstanden. Die Fenster der Westfassade wurden erst im 19. Jahrhundert ergänzt. 1967/1968 kamen die Fenster aus der Hand von Prof. Oberberger im linken Nebenchor hinzu. Er schuf auch 1988 das Pfingstfenster im Westen des nördlichen Querschiffs und die Obergadenfenster im Stile der Gotik.

Der silberne Hochaltar stammt von Augsburger Künstlern und ist in der Zeit zwischen 1695 und 1785 entstanden. Eine Besonderheit sind die fünf gotischen Ziboriumsaltäre. Im Südchor entstand 2004 ein neuer Zelebrationsaltar aus der Hand von Helmut Langhammer.

Von der Steinkanzel im Mittelschiff (1482) hat 1556/1557 der heilige Petrus Canisius gepredigt.


Bedeutung

Der Regensburger Dom ist die Bischofs- und Hauptkirche des Bistums Regensburg. Sie ist auch die Heimat des traditionsreichen Domchores, der Regensburger Domspatzen. Das Bauwerk gilt als das bedeutendste der süddeutschen Gotik.

Der Dom ist auch die Ruhestätte bedeutender Bischöfe. Darunter Johann Michael von Sailer (1829-1832, Grabdenkmal im südlichen Nebenchor), Georg Michael Wittmann (1832-1833, Grabdenkmal im nördlichen Nebenchor), Erzbischof Dr. Michael Buchberger (1927-1961, ebenfalls im nördlichen Nebenchor). Im westlichen Teil des Mittelschiffs steht das Bronzedenkmal für Fürstbischof Kardinal Philipp Wilhelm (gest. 1598) dem Bruder des Herzogs Maximilian I. von Bayern.


Daten

Höhe der Türme: 105 m
Länge: 85,4 m
Breite: 34,8 m
Höhe: 31,85 m


Autor: Wikepedia
Quelle: » http://de.wikipedia.org/wiki/Regensburger_Dom