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Die japanische Urgeschichte liegt auch heute noch weitgehend im Dunklen. Auch in Japan tut sich die schulwissenschaftliche Forschung noch schwer damit, sich mit der Existenz weit prähistorischer Kulturen zu beschäftigen. Dabei lassen verschiedene archäologische Funde gegen Ende des 20. Jahrhundert nun erkennen, dass im Süd- und Ostchinesischen Meer (Abb. 1) bereits gegen Ende der jüngsten Eiszeit eine frühe Seefahrerkultur existiert haben muss.

Abb. 1: Im Gebiet des Südchinesischen Meers finden sich auch heute noch Relikte einer verschollenen Eiszeit-Kultur  



Auf die Spur dieser Kultur führen uns vor allem die heftig umstrittenen - wie sollte es auch anders sein? - Entdeckungen vor der heutigen Küste der Insel Yonaguni, die offenbar die Überreste einer Art Hafenanlage darstellen. Wie wir in mehreren Beiträgen zu dieser spektakulären Fundstätte zeigen wollen, handelt es sich bei den Yonaguni-Relikten offensichtlich um eine künstlich bearbeitete Fels-Struktur (Abb. 2), die vor mindestens 10 000 Jahren in den ansteigenden Meeresfluten versunken ist.

Durch diese Entdeckung erhalten nun auch frühere Spekulationen um den legendären Pazifik-Kontinent "Mu" oder "Lemuria" neue Nahrung und eine empirische Diskussionsgrundlage erhalten. War die alternative Prähistorik auf diesem Gebiet bisher auf die Interpretation alter asiatischer Mythen und Legenden angewiesen, so liegen nun auch archäologische Evidenzen vor, welche die weitere, ernsthafte Erforschung des Lemuria-Komplexes legitimieren. (vergleiche dazu auch: Atlantis in Indonesien)

Die Yonaguni-Funde ziehen im übrigen vermutlich auch einen definitiven Schluss-Strich unter die, vor allem durch Ignatius T.T.Donnelly im 19. Jahrhundert entwickelte, Vorstellung eines "Atlantis als Mutter aller Kulturen". So erklärte etwa Dr. Horst Friedrich, derzeit einer der profiliertesten Alternativ-Historiker und Diffusionisten im deutschsprachigen Raum, in einem Gespräch mit dem Autor: "Es erscheint inzwischen eher unwahrscheinlich, dass es eine einzige, zentrale 'Mutterkultur' gegeben hat, aus der sich alle uns bekannten Frühkulturen des Quintärs entwickelt haben könnten. Vielmehr dürfen wir voraussetzen, dass sowohl im Bereich des Atlantischen Ozeans als auch im Pazifik seefahrende, späteiszeitliche Kulturen existierten, die möglicherweise sogar interagiert haben."

Abb. 2: Eine Skizze des Felskomplexes vor der Küste der japanischen Insel Yonaguni  



Als ethnologisches Bindeglied zwischen den heutigen Japanern und den spätglazialen Bewohnern des südchinesischen Meeresgebiets dürfen wir das Volk der Ainu betrachten. Die Ainu (Abb. 3), heute eine diskriminierte Bevölkerungs-Minderheit, deren Angehörige zumeist auf der Insel Hokkaido leben, scheinen vor der Invasion der Neuankömmlinge vom chinesischen Festland im gesamten geogaphischen Großraum, z.B. auf den Kurilen-Inseln, gesiedelt zu haben. Sind sie möglicherweise direkte Nachfahren jener Seefahrer, die vor mehr als zehn Jahrtausenden die Yonaguni-Struktur und andere megalithische Relikte errichteten?

Diese Frage ist spätestens nach den Entdeckungen kaukasoider Skelette in Nordamerika, z.B. des "Kennewick-Mannes" (siehe: 'Weiße' Ureinwohner in Nordamerika? - Über den Umgang mit unbequemen Fakten der Menschheitsgeschichte) von ungeheurer Brisanz für die Menschheits-Geschichtsforschung: zum ersten mal seit Jahrzehnten liegen nun konkrete Evidenzen vor, die nicht nur zu einem Paradigmen-Wechsel in der Besiedlungs-Geschichte des amerikanischen Doppel-Kontinents führen könnten, sondern das gesamte Bild vom "primitiven" Menschen des Paläolithikum in Frage stellen, da eine interkontinentale Migration auf dem Seeweg u.a. hochentwickelte nautische Fähigkeiten impliziert.

Abb. 3: Zwei Angehörige der Ainu-Volksgruppe, Tosa Monno (1903-1986) und Kaneto Kawamura (1893-1977), in der Tracht und mit dem traditionellen Schmuck der Ainu-Kultur. Die Frau trägt die traditionelle Tätowierung um den Mund, die früher die jungen Mädchen etwa im 15. und 16. Lebensjahr erhielten 



Die Geringschätzung, welche den Ainu von der 'neu-japanischen' Bevölkerungsmehrheit gegenwärtig entgegengebracht wird, zeugt nicht nur von Respektlosigkeit; sie macht für die japanische Mainstream-Prähistorik darüber hinaus einen Zugang zur Geschichte des uralten Volkes und die Erforschung seiner Ursprünge fast unmöglich (siehe dazu etwa: Die Ainu und die Samurai). Aus Sicht alternativ- und primhistorischer Urgeschichtler stellen die kaukasioden "Ur-Asiaten" jedenfalls eine der interessantesten Ethnien weltweit dar, der als womöglich ältester noch existierende Kultur der Menschheit großer Respekt entgegen gebracht werden sollte.

Bild-Quellen:

(1) http://matriarchat.net/welt/ainu.html
(2) Unbekannte Bild-Quelle
(3) http://de.encarta.msn.com/media_461543905_761566679_-1_1/Ainu.html


Autor: » atlantisforschung.de
Quelle:
» http://www.atlantisforschung.de/index2.htm