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In der "Pampa von Nazca", verbirgt sich eines der ungelösten Rätsel unserer Erde.
Riesige Erdzeichnungen (Geoglyphen), kilometerlange Linien und zahlreiche Flächen in Trapez- und Dreiecksformen zeugen von einer längst vergangenen Kultur.
Etwa 40 Geoglyphen, Abbildungen von Tieren, Pflanzen und geometrischen Figuren, insbesondere Spiralen in den unterschiedlichsten Formen, übersähen die Wüstenebene.
Nicht weniger beeindruckend sind die weit über tausend Linien, die die die Hochebene überziehen.
Die Längste erstreckt sich über ca. 9 Kilometer.
Sie überspringen ohne Abweichung trockene Wasserrinnen, steigen Bergflanken empor und setzen sich auf der anderen Seite der Berge in gleicher Richtung fort.
Die Anordnung ist scheinbar chaotisch und doch bilden die Linien offensichtlich ein geordnetes Netzwerk mit Knotenpunkten, sogenannten Linienzentren.
Die riesigen steinfreien Flächen sind die dritte Merkwürdigkeit.
Vom Flugzeug aus gesehen, erscheinen sie wie riesenhafte Landebahnen.
Viele dieser Flächen haben die Form von Dreiecken, andere sind fast rechteckig oder trapezförmig.

 
Die Herstellung dieser Gebilde ist einfach und durch die Bodenbeschaffenheit schnell erklärt.
Die Oberfläche der Pampa besteht aus erzhaltigem braunem Steingeröll.
Wenige Zentimeter darunter befinden sich helle Sedimente alten Meeresbodens (Ton, Sand und Gips).
Entfernt man das oben liegende dunkle Geröll, so kommt der helle Untergrund deutlich zum Vorschein.
Auf diese Weise entsteht eine Spur, die, verstärkt durch den Schattenwurf der Begrenzungssteine, noch aus hunderten Metern Höhe sehr deutlich zu sehen ist.
Und das über einen Zeitraum von über 1500 Jahren.

 
Entstanden sind die Zeichnungen in der Kulturperiode der Nazca-Zeit, die etwa 200 v.Chr. begann und etwa 800 n.Chr. endete.
Ihre Bedeutung ist nur teilweise entschlüsselt.
Einige der Linien sind vermutlich als astronomische Beobachtungslinien geschaffen worden.
Die Zeichnungen können Symbole des Sternenhimmels darstellen, z.B. der Affe als Großer Wagen, die Spinne als Symbol des Orion und die Zeichnung des Hundes könnte das Sternbild des Großen Hundes gewesen sein. Andere Linien und Zeichnungen wie Spiralen, Dämonen, vier- und fünffingrige Tiere usw. hatten wahrscheinlich kultische Bedeutung.  
1939 hielt man die Anlage noch für ein Bewässerungssystem; 1941 wurde sie untersucht :
Die Deutung dieses Phänomens als riesiger astronomischer Kalender fällt schwer, weil nur sehr wenige Linien mit astronomischen Punkten des Himmels übereinstimmen.

Erich von Dänikens Spekulation :
Könnten die verschiedenen, in den trockenen Boden gekratzten Linien und Figuren nicht von den Eingeborenen nachträglich in dieser Vielfalt geschaffen worden sein, um die "Götter" damit wieder herbeizurufen.
In diesem Falle wären die nur von oben sichtbaren rätselhaften Markierungen Spuren einer Art von "Cargo-Kult" vorgeschichtlicher Indianervölker.

Um die mysteriöse Ebene herum finden sich in den Felsen Zeichnungen von Menschen mit Strahlen an den Köpfen.
Besteht ein kausaler Zusammenhang ?
Figürliche Zeichnungen, Abstraktionen von Spinnen, Vögeln, Schlangen und Blumen etc. sind wahrscheinlich jüngeren Datums als die geraden geometrischen Linien.
Wurden, wie auch vermutet wird, die langen Linien in der Weberei (praktisch oder zu rituellen Zwecken) gebraucht ?
Ein Phänomen am Rande : Am Ende der "Start- oder Landebahnen", wie die Linien neuerdings auch von Touristenführern genannt werden, wurden zudem Gruben gefunden, deren Böden einer starken Hitze ausgesetzt gewesen waren.
Wissenschaftler fanden jedoch keine Spuren "irgendwelcher Strahlung" !
Welche Vermutungen veranlassten eigentlich, nach Strahlungen zu suchen ?  
Das Nazca-Phänomen bleibt nicht auf Südamerika beschränkt.
Sogar im Saudi-Arabien, in Kasachstan etc. gibt es ähnliche Bodenzeichnungen, die man nur von Himmel in ihrer Ganzheit erkennen kann.

Wieviel ist noch unentdeckt ?
Eine Herausforderung für jeden Forscher.

Ein Beispiel für das umstrittene Alter von Bodenzeichnungen sind die Bilder von Blythe, Kalifornien.
Neben Riesenfiguren (28 bis 51 Meter) sind vierbeinige Tiere abgebildet (13 bis 16 Meter Länge), bei denen es sich um Pferde handeln soll.
Das Nordamerika-Pferd starb vor 10 000 Jahren aus - das europäische Pferd wurde erst ab 1540 wieder eingeführt.
Ein Zeichen für das enorme Alter der Zeichnungen ?
Da sie nachweislich auch zu unterschiedlichen Jahrhunderten und Jahrtausenden entstanden - was war der "gemeinsame Nenner" in der Motivation diese Bilder anzulegen ?
Die Arbeit der Altertumswissenschaft erschöpft sich oft im dokumentieren.
Theorie steht gegen Theorie - welche Argumente sind die wahrscheinlichsten ?

Zeichen für die Götter !

Für welche Götter ?