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Auf den ersten Blick scheint Australien aus atlantologischer Sicht wenig Interessantes bieten zu können. Zu skurril mag selbst eingefleischten Atlantisforschern in Europa die Idee erscheinen "Down Under", am anderen Ende der Welt, seien womöglich Spuren des Platonischen Inselreiches zu finden. Tatsächlich gibt es jedoch einige Anzeichen dafür, dass Australien noch in proto-historischer Zeit Besuche aus dem alten Ägypten und von den Phöniziern erhielt. Dies wäre nun allerdings ein weiteres Indiz für die Annahmen vieler Atlantologen und alternativer Ur- und Frühgeschichtler, die interkontinentale Seefahrt zu prä- und postdiluvialen Zeiten voraussetzen, und die Ägypter als 'Kolonialvolk' oder Nachfahren der Atlanter betrachten.

Abb. 1: Eine Darstellung von Anubis, dem ägyptischen Richter der Verstorbenen in Australien? 



Da die alten Ägypter nach allen Erkenntnissen orthodoxer Geschichtsforschung angeblich keine ausgesprochenen Seefahrer gewesen sein sollen, mag es zunächst unwahrscheinlich anmuten, dass Expeditionen aus dem Land der Pharaonen bis in den entlegenen Pazifik vorgestoßen sein sollen. Ähnliche Zweifel äußerte schon der Römische Geschichtsschreiber Diodorus Siculus an den Angaben seiner ägyptischen Zeitgenossen, "wonach ihre Vorfahren viele Kolonien in vielen Teilen der bewohnten Welt eingerichtet hätten."

Auch in der Moderne galten die Ägypter noch lange als - mehr oder weniger - isoliert vom Rest der damaligen Welt lebende Nation, der man kaum zutraute, mit ihren ferneren Nachbarn im Mittelmeerraum Beziehungen zu pflegen. In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts löste daher der Fund eines 100 Fuß langen, stromlinienförmigen Schiffes einiges Staunen in der Fachwelt aus. Das Alter dieses offenbar hochseetauglichen Gefährts, das ganz in der Nähe der Großen Pyramide ausgegraben wurde, soll etwa 4500 Jahre betragen. Eine ganze Flotte vermutlich noch älterer Schiffe wurde 1991 bei Abydos in Oberägypten aus dem Wüstensand gegraben.

Tatsächlich scheint das Reich am Nil, dessen Ursprünge nach wie vor in mythischem Dunkel verborgen liegen, in seiner langen Geschichte nicht nur Handelsbeziehungen mit Völkern in Mesoamerika betrieben zu haben, sondern sogar bis in den pazifischen Raum - und zumindest im Einzelfall - bis nach Australien vorgestoßen zu sein. Es gibt verschiedene Hinweise darauf, dass einigen alten Völkern bis in die Antike hinein die Existenz eines großen Süd-Landes bekannt war. Paul White1 verweist in diesem Zusammenhang auf Traditionen der Sumerer und Mayas, die von einem verlorenen Mutterland im Pazifik sprechen. Ein Südkontinent, der mit Australien identisch sein könnte, erscheint unter dem Namen "Antoecia" auf der berühmten sphärischen Weltkarte des Crates von Mallos, und taucht auch auf Weltkarte des Hellenen Eratosthenes (239 v. Chr.) auf.

Abb. 2: Die "australischen Hieroglyphen" von Hunter Valley mit einer Zeichen-Kartusche  



Die Geschichte vom Ende einer altägyptischen Expedition über die Weltmeere erzählen bemerkenswerte Fels-Inschriften im Nationalpark von Hunter Valley in New South Wales, etwa 100 km nördlich von Sydney. Entdeckt wurden die Gravuren, die sich in der höhlenähnlichen Nische eines Sandsteinfelsens befinden, schon Anfang des 20. Jahrhunderts. Mitte des Jahrhunderts geriet der schwer zugängliche Platz dann offenbar wieder in Vergessenheit und wurde zum Bestandteil örtlicher Legenden. Wenige Jahrzehnte später wurde er dann zufällig von einem Mann wieder entdeckt, der nach seinem entlaufenen Hund suchte.

Die Natur hat hier eine Art hohe Kammer mit zwei gegenüberliegenden, flachen Steinwänden geschaffen, die am Anfang der Nische zwei Meter und an ihrem Ende vier Meter voneinander entfernt sind. Überdacht wird sie in ihrem Hinteren Teil von einem großen, flachen Felsblock. Schon an ihrem Zugang stößt man auf eine ganze Anzahl verschlungener Gravuren, die keinesfalls einer Kultur der Aborigines zuzurechnen sind, sondern offensichtlich alt-ägyptischen Ursprungs zu sein scheinen. Insgesamt finden sich an der Fundstelle mindestens 250 in den Fels getriebene Symbole, die in einem archaischen Stil früher Dynastien des ägyptischen Reiches gehalten sind. Am Ende der Kammer, im Schutz der Reste des Steindaches, stößt man auf ein erstaunliche Darstellung des ägyptischen Gottes "Anubis" (Abb.1) in dreifacher menschlicher Lebensgröße!

Abb. 3: Die Zeichen und Symbole von Hunter Valley weisen auf einen alt-ägyptischen Ursprung hin 



Dieser archaische Typ von Hieroglyphen ist allem Anschein nach besonders alt und für die meisten Forscher kaum zu übersetzen. Dem erfahrenen Ägyptologen Ray Johnson, der schon sehr alte Texte für das `Museum of Antiquities´ in Kairo übersetzt hatte, gelang vermutlich jedoch die Entschlüsselung dieser Zeichen, die seiner Meinung nach aus der dritten Dynastie stammen. Sie berichten vom tragischen Ausgang einer Forschungsreise, dem Schiffbruch in einem fremden und feindlichen Land und dem verfrühten Tod des königlichen Anführers, "Prinz Djes-eb".

Eine Gruppe von drei Kartuschen (gerahmten Zeichengruppen) erwähnt den Namen von "Ra-JEDEF", dem Sohn des "KHUFU" und Enkel des Königs "SNEFERU", als regierendem Herrscher am Oberen und Unteren Nil. Dadurch lässt sich die Expedition in die Zeit kurz nach der Regentschaft Khufus, heute besser unter seinen griechischen Namen "Cheops" sowie als angeblicher Erbauer der gleichnamigen Pyramide bekannt, etwa in der Zeit zwischen 2779 und 2748 vor Chr. Djes-eb könnte also einer der Söhne von Pharaoh Ra Djedef gewesen sein, der nach Khufu herrschte.

Der Hieroglyphentext wurde offenbar unter Anleitung eines Schiffsoffiziers verfasst, dem ein Symbol den Rang eines hohen Beamten oder Oberpriesters zuweist. Der Verfasser, der "im Namen seiner Hoheit, des Prinzen" spricht, berichtet auf einer der beiden gegenüberliegenden Wände vom tragischen Scheitern ihrer Forschungsreise und vom Ende des Expeditionsleiters.

Abb. 4: Einige Symbole, wie der Skarabäus, lassen sich auf den ersten Blick identifizieren 

"Zwei Jahreszeiten lang verfolgte er seinen
Weg westwärts, erschöpft aber stark bis zum
Ende. Immer betend, guter Laune und die
Insekten erschlagend. Er, der Diener des
Gottes, sagte, der Gott habe auch die
Insekten gesandt. Er ist über Hügel und durch
W üsten gewandert, in Wind und Regen und
ohne Trinkwasser ("with no lakes at hand"). Er
wurde getötet, während er die goldene
Falkenstandarte durch ein fremdes Land trug,
Berge überquerend, Wüste und Wasser entlang
seines Weges. Nachdem er gestorben war, puren
wurde er zur letzten Ruhe gebettet. Möge ihm
das ewige Leben gewiss sein. Nie wieder wird
er an den Wassern des Heiligen Mer stehen

Auf der anderen, stärker verwitterten, Wand finden sich weitere Details der
Tragödie. Den Anfang macht der stark erodierte Glyph für eine Schlange (Heft), mit einem Zeichen fü r Zähne (beißen) und dem Symbol für 'zwei mal':

" Eine Schlange biss zweimal zu. Die Gefolgsleute des heiligen Lord "KHUFU", dem
Mächtigen Unterägyptens, dem Herrn der Zwei Azden, werden nicht alle
zurückkehren. Vorwärts müssen wir gehen, und nicht zurückschauen. All die Bäche und Flussbetten sind ausgetrocknet. Unser Schiff ist beschädigt und mit Riemen geflickt. Der Tod kam durch eine Schlange. Wir gaben ihm Eidotter aus der Medizinkiste und beteten zu AMEN, dem Verborgenen, weil er zwei mal geschlagen war".

Abb.5: Die Verwitterungsspuren im Fels belegen das hohe Alter der Gravuren 

Dann werden Beerdigungsrituale und Gebete beschrieben: "Wir vermauerten den Seiteneingang zur Kammer mit Steinen aus der Umgebung. Die Kammer richteten wir nach den westlichen Himmeln aus. Die drei Türen der Ewigkeit wurden mit dem rückwärtigen Ende des königlichen Grabes verbunden und gesiegelt.
Daneben platzierten wir ein Boot als geheiligte Gabe, sollte er aus dem Grabe auferstehen. Fern der Heimat liegen die königliche Leiche und die anderen begraben." 

Visuelle Untersuchungen der Fundstelle von Hunter Valley lassen es nahe liegend erscheinen, dass die teilweise stark verwitterten Gravuren über einen Zeitraum von Jahrtausenden Wind und Wetter ausgesetzt gewesen sein müssen. An Ihrer Authentizität sind daher kaum Zweifel möglich. Als das Areal zum ersten mal entdeckt wurde, war es vollständig von der Vegetation überwuchert und mit Geröll angefüllt. Eine ganze Reihe von Ausgrabungen, die von interessierter Seite vorgenommen wurden, haben bisher keine weiteren Artefakte oder eine Leiche zu Tage gefördert. Allerdings wurden hier bisher auch noch keine hochentwickelten - und teuren - Techniken des Laser - Scannings angewendet.


Autor: » atlantisforschung.de
Quelle:
» http://www.atlantisforschung.de/index2.htm