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Es gibt Fälle, wo selbst die schärfsten Kritiker der Ufologie ins Grübeln kommen. Ein Beispiel dafür ist das Rätsel der Dogon. Die Dogon sind ein Volksstamm im afrikanischen Mali, der ein überraschend ausgefeiltes astronomisches Wissen besitzt. Und bisher ist es keinem gelungen, dieses Phänomen mit »irdischen« Mitteln zu erklären. So wissen die Dogon zum Beispiel, daß sie in einem unendlich großen, aber trotzdem meßbaren Universum leben, das unzählige, spiralförmige Weiten beherbergt. Außerdem pflegen sie eine Religion, die den Stern Sirius als Zentrum der Welt darstellt - allerdings nicht den hellen leuchtkräftigen Hauptstern Sirius A im Sternbild Hund, sondern dessen Begleiter Sirius B.



Das ist ein kleiner, leuchtschwacher Weißer Zwerg, den die Astronomen erst 1862 entdeckt haben. Die Dogon erzählen sich, daß dieser Sirius B, den sie Po Tolo nennen, innerhalb von 50 Jahren seinen Partner umkreist - die moderne Astronomie hat die Orbitdauer auf 49,9 Jahre berechnet. Skizzen der Dogon zeigen die Umlaufbahn des Siriussystems, die erstaunlich gut mit den tatsächlichen Daten übereinstimmt. Außerdem sagen die Dogon, daß Po Tolo viel kleiner, aber dafür schwerer ist als der helle Sirius. Physikalisch ist dies zwar nicht richtig, denn Sirius A ist gut doppelt so schwer wie Sirius B, aber auf die Dichte bezogen, haben die Dogon absolut recht: Der kleine Sirius B ist rund 100`000 mal dichter als sein Partner. Seit 1915 wissen die Astronomen erst, daß solche Weißen Zwerge sehr kompakte »tote« Sterne sind: etwa so groß wie die Erde und so schwer wie die Sonne. Auch unsere Sonne wird in etwa fünf Milliarden Jahren, wenn sie nach ihrem Roter Riese-Stadium erloschen ist, zum Weißen Zwerg mutieren. Bei den Dogon gibt es noch einen dritten Sirius-Stern, der Emme Tolo heißt, etwa vierrnal leichter und nur wenig größer als Po Tolo ist. Den Astronomen ist dieser Stern, oder vielleicht ist es auch nur ein großer Planet, bisher unbekannt. Sollten sie ihn aber irgendwann entdecken, dann wird das Rätsel der Dogon noch größer. Woher hat dieser Volksstamm sein umfangreiches astronomisches Wissen? Für die Ufologen und Präastronautiker ist der Fall klar: Außerirdische haben vor vielen hundert Jahren den Dogon von Po Tolo und Emme Tolo erzählt.
Die Gegenseite versucht, eine »alienfreie« Lösung zu finden: So gibt es die Hypothese, daß damals, vor einigen tausend Jahren, zwischen Weissem Zwerg und blauem Hauptstern ein Materieaustausch stattfand. Den hätten dann die Dogon oder die alten Ägypter als leuchtenden Streifen beobachten können. Es gibt aber für ein solches Überfließen von Materie keinen astronomischen Grund, und selbst wenn, dann ist fraglich, ob es mit bloßem Auge beobachtet werden konnte. Die Idee, daß vielleicht die alten Ägypter mehr über dieses Doppelsternsystem wußten und den Dogon davon erzählt haben, ist eine andere Erklärung. Doch zum einen sind leider im Jahre 48 vor Christus bei einem Großbrand rund 500`000 Schriftrollen der Bibliothek von Alexandria vernichtet worden - somit gibt es also keine Chance mehr, das Wissen der Ägypter vollständig zu erfassen und zum anderen würden die Ufo-Skeptiker wieder vor dem Problem stehen, woher die Ägypter von dem Weißen Zwerg bei Sirius wußten.
Womöglich wäre in der Bibliothek von Alexandria der Schlüssel zu dieser Frage gelegen. Doch wo die endgültigen Beweise für oder gegen Ufos schließlich zu finden sind, weiß bisher keiner - vielleicht aber auch nur deshalb, weil wir in unserer Wahrnehmung nicht offen genug sind für alles Erstaunliche, was rund um uns vor sich geht.


Autor: »  Paradox
Quelle:
» http://www.paradox.ch/ufo/dogon.htm