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aus der Sicht der Mythologie



Je näher das Ende des Jahrtausends rückte, desto stärker wurde die Endzeitstimmung. Prophezeiungen wie die des Nostradamus und vieler anderer Seher, die von großen Katastrophen sprechen, werden häufig auf die heutige Zeit bezogen. Eine Ursache für diese Ängste liegt sicher in der Zerstörung der Umwelt, an der wir selbst die Schuld tragen und vielem mehr. Da wir bisher der Lage nicht Herr geworden sind, glauben immer mehr, dass es ein Eingreifen von außen, in welcher Form auch immer, nötig ist, um die Welt zu retten, auch wenn dabei in Kauf genommen werden muss, dass die Zivilisation, wie wir sie kennen, dabei ausgelöscht werden könnte. Gehen wir einmal davon aus, dass tatsächlich eine weltweite Katastrophe z.B. in Form eines riesigen Meteoriten eintrifft. Wenn er groß genug ist, wird er bei seinem Aufschlag solche Verwüstungen anrichten, dass der Großteil der heute lebenden Menschheit vernichtet würde und kaum ein Zeugnis unserer Kultur übrig bliebe. Vielleicht gelänge es einer handvoll Menschen in verschiedenen Gebieten durch glückliche Umstände zu überleben. Wie sähe dann das Leben dieser Menschen aus? Sicher wären sie in der ersten Zeit fast ausschließlich damit beschäftigt einfach nur zu überleben. Da bliebe kaum Zeit, den Kindern noch das Lesen und Schreiben beizubringen. Damit ginge aber ein Großteil des Wissens verloren. Mit der Zeit änderte sich die Sprache und so wäre 1000 Jahre nach der Katastrophe wohl kaum noch jemand in der Lage Aufzeichnungen der alten Zeit zu lesen, geschweige denn einen Computer zu bedienen, falls durch irgendwelche glücklichen Umstände noch ein funktionierendes Gerät gefunden würde und auch Strom (wieder?) zur Verfügung stünde. Was bliebe also von unserer heutigen Zivilisation, von unserem Wissen, unserer Technik noch übrig? Vermutlich nichts weiter als Erzählungen, Erzählungen, die von den Überlebenden stammen und mit der Zeit Veränderungen erfuhren. Wären es anfangs noch Geschichten von Supermärkten mit einer gewaltigen Auswahl und von Flugzeugen, würden diese Dinge später, wenn die nachfolgenden Generationen keinerlei Bezug mehr zu dieser alten Zeit hätten, z.B. zu einem Schlaraffenland und fliegenden "Göttern" umfunktioniert. Nichts anderes scheint mit den Mythen und Legenden geschehen zu sein, die heute noch von "primitiven" Stämmen erzählt werden. Quer durch alle Völker wird z.B. berichtet, dass es mehrere große Katastrophen gab, durch die die Menschheit fast völlig vernichtet wurde. Die Katastrophenlehre eines Immanuel Velikovsky erscheint heute nicht mehr so absurd, wie noch vor einigen Jahrzehnten. Man denke nur an den Meteoriten, der die Saurier ausgelöscht haben soll. Die alten Erzählungen scheinen also nicht ganz so verrückt zu sein, wie sie hingestellt werden. In vielen Mythen wird auch erzählt dass der jeweilige Gott mehrere Anläufe benötigte, um den Menschen so zu schaffen, wie wir ihn heute kennen. Könnte es sich dabei um Resterinnerungen an Weltkatastrophen und ihre Folgen handeln? Die Evolutionslehre, wie sie von Charles Darwin entwickelt wurde, erzählt uns, dass das Leben von den ersten Aminosäurenzusammenschlüssen über die Zellen bis zu Zellverbänden und damit hin zu komplexen Organismen durch Mikro-Mutationen entstand. Mutationen sind im Grunde nichts anderes als Versuche der Natur jeden Organismus perfekt an die herrschende Umwelt anzupassen. Ob es sich um Verbesserungen im Zuge der Überlebensstrategie handelt oder um Fehlschläge, stellt sich erst mit der Zeit heraus. Wodurch Mutationen eigentlich ausgelöst werden, konnte auch Darwin nicht erklären, auch nicht, wie der Mensch sich durch sie entwickelte. Entwicklungsgeschichtlich gesehen stammen wir ja nicht direkt vom Affen ab, sondern Menschen und Affen besitzen einen gemeinsamem Vorfahren. Das glaubt man zumindest heute. Diese Theorie stützt sich auf einige Knochenfunde, wobei das berühmte "Missing Link" also das fehlende Verbindungsglied zwischen Mensch und Affe, bisher nicht gefunden wurde. Eigentlich handelt es sich nicht nur um ein einziges Bindeglied, das gesucht wird, sondern sogar mehrere. Wie bei vielen neue Ideen, dauerte es eine geraume Zeit, bis sich die Menschen an den Gedanken gewöhnt hatten, von Primaten abzustammen. Tatsächlich besteht die Verwandtschaft zum Affen zu 99%. Wir halten uns heute sozusagen um eine verbesserte Version des Affen. Damit steht die moderne Ansicht in krassem Widerspruch zu dem, was die Völker in ihren Myhten überliefert haben. Der moderne Mensch neigt dazu diese Überlieferungen zu belächeln und sich als klüger zu dünken als die eigenen Vorfahren, obwohl es sich bei den Mythologien um "geheiligtes Wissen" handelt. Sicher, wir besitzen heute in vielen Bereichen (z.B. in der Kommunikationstechnik) ein enormes Wissen, aber gerade was die Berichte und Daten aus der Vergangenheit betrifft, zeigt sich immer wieder, dass unsere Altvorderen erstaunliche Informationen besaßen, die wir erst nach und nach (wieder-) entdecken. Als Beispiel seien nur die astronomischen Kenntnisse der mitttelamerikanischen Maya und der mesopotamischen Sumerer genannt, die auch heute noch die Fachwelt erstaunen lassen. Wir sollten daher auch andere Angaben aus den alten Erzählungen, natürlich mit aller gebotener Vorsicht, zumindest einmal prüfen. Erwartungsgemäß machten sich auch die frühen Menschen schon Gedanken über ihre Herkunft und die Veränderungen, die der menschliche Körper erfuhr. Hierbei stellen wir staunend fest, dass bei verschiedenen Völkern die Ansicht herrschte, dass der Affe vom Menschen abstammt, dass er eine Rückentwicklung des Menschen bedeutet. Nach afrikanischen Mythen wurden beispielsweise die ersten Menschen zu Affen, als Strafe für ihre Sünden. (1) Der Untergang der vierten aztekischen "Welt" kam durch Wind, sie heißt daher Windsonne. In diesem Weltalter sollen die Menschen zu Affen geworden sein. (2). Auch beim Untergang der 3. "Welt" der Maya wurden die Menschen zu Affen, so steht es im Popul Vuh der Quiche-Maya. (3) War diese Rückentwicklung die zwangsläufige Folge einer globalen Katastrophe? Selbst in den Sagen der Juden findet man den Satz: "Die Menschen wurden zu Affen." (4), der in der Bibel allerdings nicht vorkommt. Dass diese Rückentwicklung manchmal nur körperlicher Art war, zeigen Erzählungen aus der ägyptischen Mythologie, in der ein überaus intelligenter Affe(ngott) die Fähigkeit hatte über das Firmament zu fliegen. (5) Auch in den indischen Überlieferungen (Mahabharata) agierte ein affenartiges Wesen (Hariman) in erstaunlich intelligenter Weise. Die Umwälzungen, die eine solche (Rück-)Evolution auslösen, müssen überaus gravierend gewesen sein und in der Tat erzählen die Mythen rund um den Globus von solchen Ereignissen. Und auch das ist etwas, das nicht zur gängigen Evolutionstheorie passt, denn die ständigen Mikromutationen benötigen über einen sehr sehr langen Zeitraum unveränderte Umweltbedingungen. Katastrophale Ereignisse wurden im Evolutionsgedanken bisher nicht mit einbezogen und doch könnten wir unser heutiges Aussehen, genau diesen Katastrophen verdanken, denn Mensch und Tier mussten sich den veränderten Bedingungen anpassen oder untergehen, wie die Saurier. Es ist übrigens ein weit verbreiteter Irrtum, dass alle Saurier gleichzeitig starben. Ihr Sterben zog sich über Millionen Jahre hin. Das Aussehen des Menschen wird aus der Überlieferung heraus jedenfalls als veränderbar angesehen. Um Belege hierfür zu finden, muss man gar nicht so weit suchen, denn in den Apokryphen (also solchen Texten, die nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurden) wird davon berichtet, dass Adam einst sehr viel größer war als der Mensch heute (6) und dass der Mann wegen des Sündenfalls kleiner und schwächer nach der Flut wurde (7) In den Apokryphen wird "Riese" übrigens höchst interssant definiert: "Riesen wurden sie genannt, denn sie konnten den Sonnenball erreichen..." (8) Mit Riesen werden also Leute umschrieben, die das Weltall erreichen konnten und nach der Flut waren sie nicht mehr in der Lage dazu. Das klingt absolut logisch. Träfe uns heutzutage eine weltweite Flut, wir wären hinterher wohl auch lange Zeit nicht mehr dazu fähig ins Weltall zu reisen. Außerdem kann man in den Apokryphen die absonderliche Feststellung nachlesen, dass Adam leuchtete (9) und sowohl er und auch Eva einen Schwanz besaßen. Gott nahm ihnen diese Schwänze später ab, "damit sie ihm ähnlicher würden". Die Ähnlichkeit war dann allerdings so verblüffend groß, dass die Engel, wer immer diese auch gewesen sein mochten, beim Anblick Adams glaubten, Gott vor sich zu sehen und auf die Knie fielen. Mit unserem heutigen Wissen kennen wir ebenfalls eine, wenn auch noch nicht ganz ausgereifte, Methode identische Wesen herzustellen. Man nennt es Klonen. In nicht all zu ferner Zeit wird der Mensch in der Lage sein, ebenfalls "Gott" zu spielen. Eine internationale Kloninggesellschaft existiert bereits. Interessanterweise soll ein Grund für die Sintflut gewesen sein, dass die damaligen Menschen ebenfalls anfingen "Menschen zu machen". Vielleicht sollten wir uns hier noch mehr vorsehen, als es bereits versucht wird. In den meisten Ländern ist Menschen klonen verboten, aber noch nicht in allen und diese Lücke wird bereits ausgenutzt und die Erfahrung lehrt, dass alles was machbar ist auch gemacht wird. Bei den Maya erfolgt der Schöpfungsvorgang des Menschen durch ein "Wunder" und durch "Zauber". Es wird ausdrücklich festgehalten, dass diese Leute weder Vater noch Mutter hatten.(10) Ein afrikanischer Stamm am Viktoriasee, die Kumbi, behaupten ebenfalls, dass die ersten Menschen einen Schwanz hatten. (11) Ein anderer afrikanischer Stamm, die Ewe, erzählt, dass in der Vergangenheit Himmelsmenschen Nahrung stahlen. Sie werden als Weiße mit Schwänzen und langen Haaren beschrieben. (12) Eine äußerst interessante Information über das Aussehen Noahs, des vorsintflutlichen Patriarchen, findet man ebenfalls in den Apokryphen und zum Teil auch in den Qumranrollen. Lamech, der als Noahs Vater genannt wird, wurde nach einer mehr als 9-monatigen Reise mit der Existenz eines Sohnes konfrontiert, von dem er nicht der Vater sein konnte. Zusätzlich verwirrte ihn noch das Aussehen des Knaben, denn er hatte andere Augen, eine andere Haarfarbe und auch eine andere Haut als der Rest der Familie. Außerdem ´trat er vollkommen hervor`, wie es in den Schriftrollen vom roten Meer heisst. Laut den Apokryphen war sein Leib weiß wie Schnee und rot wie Rosenblüte, sein Haupthaar war weiß wie Wolle und seine Augen waren wie die Sonnenstrahlen. Wenn er sie öffnete, erhellten sie das ganze Haus wie die Sonne. Außerdem konnte er gleich nach der Geburt sprechen. Lamech zieht den Vergleich zu den Kindern der Engel des Himmels. (13) In den Sagen der Juden aus der Urzeit, kann man außerdem nachlesen, dass Noah der erste Mensch war, dessen Finger von den anderen getrennt waren. Bei seinen Zeitgenossen waren sie "noch ungestalt und wie geschlossen." (14) Wir würden wohl Schwimmhäute zu den Verbindungsstücken der Finger sagen. Mit Noah tritt also eine neue Gattung Mensch auf den Plan (wohlgemerkt nach einer Katastrophe), der eine neue Entwicklung einleitete, denn erst die Beweglichkeit aller Finger, machte unserer Hand zu einem erstaunlich vielseitigen Werkzeug. Mit solchen Händen waren nun beispielsweise Griffe möglich, die vorher nicht bewältigt werden konnten. Dies läutete die Entwicklung unserer technisierten Gesellschaft ein. Auch im Gilgameschepos (gefunden in der Bibliothek des Asurbanipal, die man in Ninive ausgrub), gibt es eine Stelle an der Gilgamesch seinen Ahnen Utnapischtim (ebenfalls ein Flutheros, also vergleichbar mit Noah) trifft, der - ohne gestorben zu sein - in den Himmel entrückt wurde. Utnapischtim nun wundert sich bei der Begegnung mit seinem Nachfahren, dass die rechte Hand des Gilgamesch nicht so ist wie seine eigene. (15) Hier hat also der Flutheros anscheinend noch die Hand seiner Zeitgenossen, doch die Menschen nach der Flut nicht mehr. Auch einige Stämme der nordamerikanischen Indianer bewahrten eine entsprechende Überlieferung. In den Aufstiegsmythen der Zuni, wird davon berichtet, dass bei Erreichen der 4. Welt, also der Erde, die menschenähnlichen Wesen in richtige Menschen umgewandelt wurden, indem ihnen die Hörner und Schwänze abgeschnitten und die mit Häuten bedeckten Hände zu Fingern umgeformt wurden. (16) Ihr Blut besaß anfangs noch eine niedrige Temperatur wie das der Kaltblüter, ihre Körper trugen Schuppen wie die von Reptilien. Ihre übergroßen Ohren waren stark behaart und glichen Fledermausohren. zwischen den Fußzehen spannten sich Schwimmhäute, "da sie aus dem Wasser kamen" (17) Laut dieser Vorstellung kam der Mensch nicht als Quastenflossler in der fernen Vergangenheit, sondern als Humanoide an Land, eine Theorie, die einige wenige Wissenschaftler auch heutzutage vertreten. Übrigens gibt es auch heute noch Erzählungen über afrikanische Menschen, die ihren Kindern Bretter vor die Köpfe binden, damit die hornartigen Auswüchse unterdrückt werden. Eine Flut, wann und wo auch immer sie stattgefunden haben mag, scheint jedenfalls eine Veränderung des menschlichen Körpers zu markieren. Einen evolutionären Schritt, wenn man so will. Die sogenannte "embryonale Hand" gehört dem Zeitcharakter nach dem Mesozoikum (erdgeschichtliches Mittelalter) an. Das Mesozoikum umfasst Kreide, Jura und Trias. Das ist ein Zeitraum von 135 bis 225 Millionen Jahre vor unserer Zeit. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass das menschliche Gedächtnis viel weiter in die Vergangenheit reicht, als wir ihm heute zugestehen. Bedeutet das nicht wiederum, dass die Intelligenz oder auch die Entwicklung des menschlichen Bewußtseins ebenfalls sehr viel weiter zurückreicht, als wir heute glauben? Ein Mann namens Daniel Ruzo fotografierte nur 50 Km von Lima, der Hauptstadt Perus entfernt, erosionszerfressene Statuen von Tieren aus dem Mesozoikum. Wie konnte man diese in Stein festhalten, wenn nicht irgendwelche Menschen sie gesehen hatten? Ist also der Mensch doch viel älter, als bisher vermutet? Ungewöhnliche Funde in geologisch alten Schichten (sehr viel älter als der Mensch) scheinen dies zu bestätigen. Bei diesen Funden handelt es sich um hergestellte Gegenstände, die es eigentlich gar nicht geben dürfte, wie beispielsweise den Hammer von Glen Rose und ähnliche Dinge. Die Veränderungen, die der menschliche Körper anscheinend durchlebt hat, beziehen sich auch auf das Gehirn. Hierbei meine ich nicht das Volumen dieses Organs, sondern seine Fähigkeiten. Vom Schöpfungsvorgang laut den Maya hörten wir schon. Dort wird von diesen durch Wunder entstandenen Menschen berichtet: "Vernunft war ihnen gegeben. Sie schauten und sogleich sahen sie in die Ferne; sie erreichten alles zu sehen, alles zu kennen, was es in der Welt gibt... Alle fernverborgenen Dinge sahen sie, ohne sich zu bewegen." (18) Das klingt ein wenig wie die Fähigkeit des Ingo Swann, die er Fernwahrnehmung oder auch Remote Viewing nennt. Er kann damit geistig beispielsweise die Rückseite des Mondes sehen und dort Einzelheiten ausmachen, die wir von der Erde aus nicht erkennen könnten. (Was er dort gesehen hat, ist eine ganz andere Geschichte aber eine, die von fremden Bergwerksmeistern handelt.) Jedenfalls ist diese Gabe wohl auch gleichzusetzen mit dem 3. Auge, das bei vielen alten Völkern erwähnt wird oder auch mit den Fähigkeiten einiger Schamanen. Entwickeln wir heute wieder eine verlorene Gabe? Sie wurde den Menschen nämlich laut den Maya soweit eingeschränkt, dass sie nur noch so wie wir heute sehen konnten, ein "Schleier" wurde ihnen über die Augen gelegt. Die Mayagötter fürchteten anscheinend die Konkurrenz, denn sie fragten sich: "Sind sie nicht, wie sie sind, bloße Geschöpfe und Machwerke? Sollen sie gleichfalls Götter sein?" (19) Ein Echo dieser Angst klingt auch in der Bibel an, wenn man Gott sprechen lässt: "Nichts wird ihnen nunmehr unmöglich sein." Bei Adam scheint aber der gegenteilige Vorgang abgelaufen zu sein, denn "Adam gingen nach dem Sündenfall (was auch immer man sich darunter vorstellen mag) "die Augen auf". Die Hopi, das älteste Volk auf dem nordamerikanischen Kontinent berichten, dass die ersten Menschen keine Sprache hatten und sich trotzdem verstanden. Waren unsere Vorväter vielleicht Telepathen? Ist es so erklärlich, dass auch heute hin und wieder Menschen geboren werden, die anscheinend diese besondere Fähigkeit (wieder?) besitzen? Als sie die Sprache erhielten, verloren sie diese Gabe allerdings wieder. Wenn man nicht an das Eingreifen höherer Wesen glauben mag, könnte die Erklärung auch lauten, dass sich durch die wiederholten Katastrophen diejenigen Eigenschaften herausgebildet haben, die für das unmittelbare Überleben in der neuen Umgebung zunächst wichtig waren. Der Kopf, in dem gut geschützt unser Gehirn eingebettet liegt, erfuhr ebenfalls Veränderungen nicht nur der Verstand darin, aber nicht durch Mutationen, sondern auf künstliche Art. Das seltsame, weltweite Phänomen der Schädeldeformation wurde auch in der ägyptischen Kultur durchgeführt. Die Pharaonen, die auf ihre göttliche Herkunft stolz waren und daher regelmäßig Geschwisterehen eingingen, können auf eine lange Ahnenreihe zurückblicken. Einige von ihnen werden mit einem seltsam langen Schädel dargestellt. Der bekannteste dürfte Echnaton sein. Es wurden tatsächlich Leichen in Ägypten gefunden, die diese Schädelform besaßen, aber keine Spuren der Bretter im Schädel aufwiesen, also natürlich waren. (20) Gab es also einst auch Menschen mit überlangem Schädel, die durch Mutation oder durch letztlich doch erfolgte Vermischung mit dem gewöhnlichen Volk verschwanden? Die Evolution, wie sie von unseren Ahnen überliefert wurden, hat manchmal Berührungspunkte mit den modernen Ansichten aber meist haben beide nicht viel miteinander zu tun. Wer letztlich recht behält, wird sich zeigen.



(1) Hermann Bauman, Schöpfung und Urzeit des Menschen im Mythos der afrikanischen Völker, Berlin 64 (1936), S. 329
(2) Lis Jacobi, Schöpfungs- und Entstehungsmythen, S. 112 ff.
(3) Wolfgang Cordon, Das Buch des Rates Popul Vuh, Der Schöpfungsmythos der Quiche-Maya, S. 37
(4) Micha J. Bin Gorion, Sagen der Juden, 1962, S. 104
(5) Das Totenbuch der Ägypter, eingeleitet, übersetzt und erläutert von Erik Hornung, Artemis Verlag Zürich und München 1979, Spruch 136A, S. 263
(6) Paul Riessler, altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel, Abraham Apokalypse
(7) Micha J. Bin Gorion, Sagen der Juden, 1962, S. 72
(8) Micha J. Bin Gorion, Sagen der Juden, 1962, S. 187
(9) Micha J. Bin Gorion, Sagen der Juden, 1962
(10) Wolfgang Cordon, Das Buch des Rates Popul Vuh, Der Schöpfungsmythos der Quiche-Maya, S. 103
(11) Hermann Bauman, Schöpfung und Urzeit des Menschen im Mythos der afrikanischen Völker, Berlin 64 (1936), S. 53
(12) Hermann Bauman, Schöpfung und Urzeit des Menschen im Mythos der afrikanischen Völker, Berlin 64 (1936), S. 207
(13) Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments, Bd. 2, über setzt und herausgegeben von E. Kauksch, Tübingen, 1900, S. 308
(14) Sagen der Juden aus der Urzeit, S. 177
(15) Kurt Aram, ... S. 58
(16) John Bierhorst, Die Mytholgie der Indianer Nordamerikas, 1988 Eugen Diederichs Verlag GmbH & Co. KG, München, S. 101
(17) Inge Dreecken und Walter Schneider, Die schönsten Sagen aus der neuen Welt, Südwestverlag München 1972
(18) Wolfgang Cordon, Das Buch des Rates Popul Vuh, Der Schöpfungsmythos der Quiche-Maya, S. 103
(19) Wolfgang Cordon, Das Buch des Rates Popul Vuh, Der Schöpfungsmythos der Quiche-Maya, S. 105
(20) Jan Kaefer in Sagenhafte Zeiten, Nr. 3/2000, S. 11


Autor: Patrizia Pfister
Quelle:
» http://pfister.alien.de/