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Im Jahre 1921 stieß ein Bauarbeiter bei Grabungs- und Aushubarbeiten in einer Granithöhle für den Erzabbau am Broken Hill, im damaligen Nord-Rhodesien (heute Kabwe in Sambia), unter einer 18 Meter dicken Erdschicht auf einen Schädel, welcher bis heute ein ungelöstes Rätsel darstellt.

Heute befindet sich dieser rätselhafte Schädel in der Sammlung des Naturwissenschaftlichen Museums von London (England). Das geschätzte Alter liegt zwischen 200.000 und 125.000 Jahren. Dieser Fund wurde unter dem Namen "Rhodesien Mensch" oder auch "Kabwe Mensch" aufgeführt. Das Gehirnvolumen betrug ca. 1280 Kubikzentimeter. Archaische Formen von Homo sapiens erschienen erstmals vor ungefähr 500.000 Jahren. Neueste Funde scheinen sogar ein Alter von 780.000 Jahren zu bestätigen. Die Zeit umfasst eine diverse Gruppe von Schädeln, die Merkmale von Homo erectus und modernen Menschen aufweisen. Das durchschnittliche Gehirnvolumen ist grösser als bei Homo erectus und kleiner als bei den meisten modernen Menschen, ungefähr 1200 Kubikzentimeter, und der Schädel ist mehr gerundet als bei Homo erectus. Das Skelett und die Zähne sind gewöhnlich weniger robust als bei erectus, jedoch immer noch robuster als bei modernen Menschen. Viele haben noch grosse Augenbrauenwülste und eine fliehende Stirn, auch das Kinn ist nicht so ausgeprägt, wie beim modernen Menschen. Es gibt keine klare Trennungslinie zwischen spätem Homo erectus und archaischem Homo sapiens, und viele Fossilien zwischen 500.000 und 200.000 Jahren sind schwer dem einen oder anderen zuzuordnen.

Aber das große Rätsel, das dieser Schädel aufgibt, ist ein kleines kreisrundes Loch, wie es nur von einem Hochgeschwindigkeitsgeschoss aus einer Schusswaffe hervorgerufen werden kann. Dieses "Einschussloch" kann definitiv nicht von einem Pfeil oder einem Speer stammen, da diese ebenfalls charakteristische Verletzungen hervorrufen. Ein geworfener Stein scheidet ebenso aus, da dieser das getroffene Knochengewebe stark hätte zertrümmern müssen. Untersuchungen dieses Loches zeigen jedoch deutliche Hinweise für ein Hochgeschwindigkeitsgeschoss. Genau gegenüber des "Einschussloches" ist dieser Schädel großflächig aufgerissen, so wie es bei einem Kopfschuss normalerweise ebenso der Fall ist. Gerichtspathologen, welche diesen Schädel so genau wie möglich untersuchten, kamen zu dem Schluss, das diese Verletzung eigentlich charakteristisch für einen Kopfschuss mittels eines Revolvers sei. Die Zertrümmerung der Schädelseite gegenüber dem "Einschussloch" erfolgte nach den Ergebnissen der Untersuchung ebenfalls nicht von Außen, was die Einschussthese weiter bestärkt.

Das große Problem zeigt sich nun daran, das wir bekannterweise Schusswaffen erst seit wenigen Jahrhunderten kennen. Dieser Mensch wurde aber nachweislich vor mindestens 125.000 Jahren durch diese Verletzung getötet. Daraus resultiert eine wohl nie zu klärende Frage, ob unsere frühen Vorfahren bereits eine Art von Schusswaffen kannten? Oder kamen diese Waffen gar von einer anderen Zivilisation? Es haben sich jedoch bislang keine technischen Entwicklungen finden lassen, die diese Thesen untermauern.

Einige Forscher sehen in diesem Schädel einen Hinweis auf erfolgreiche Zeitreisen, andere eine Beweis darin, dass unsere Erde vor Jahrtausenden von Wesen aus dem All besucht wurde. Doch auch hier gibt es neben diesem Schädel als Hinweis keinen einzigen nachvollziehbaren Beweis um diese Thesen zu be- oder widerlegen.

Kreationisten halten diesen Schädel für eine weiteren wichtigen Beweis dafür, das unsere Erde nur wenige Tausend Jahre alt sein kann. Eine weitere Meinung geht davon aus, das dieser Schädel aus neuerer Zeit stammen müsse und nur irgendwie an den Fundort geraten ist. Doch dagegen sprechen der Fundort, der Schädelbau als auch die bestätigten anatomischen Eigenheiten des Schädels selbst. Dieser stammt nach Meinung der Anthropologen definitiv von einem Vormenschen. So bleibt dieses Rätsel auch bis auf weiteres ungelöst.

Links: Seitenansicht mit "Einschussloch"  Rechts: Blick von unten auf die zertrümmerte Schädelseite 

Autor: Michael Schneider Nadine Schneider
Quelle:
» http://www.lonlygunmen.de/paranormal/kulturgeschichte/shooting/homo.html