StartseiteDigitale WeltenRegensburgGermanenWeltgeschichteGrenzwissenschaftDas MittelalterSuche IndexAnfänge DeutschlandsGermanische MythologieGeschichte der SeefahrtInhalteSonstigesImpressumGästebuch

Germanische Mythologie:

Übersicht

Einführung Nordische Mythologie

Germanische Schöpfungsgeschichte

Struktur des Weltenbaums Yggdrasil

Die Bewohner Yggdrasils

Die Asen

Die Wanen

Die Nornen

Die Walküren

Die Riesen

Die Zwerge

Mythische Gegenstände

Mythische Tiere

Die Edda

Die Nibelungensage

Mythische Tiere:

Sleipnir

Fenriswolf

Garm

Hugin und Munin

Lindwurm

Midgardschlange

Ratatöskr

Svadilfari

Allgemein:

Startseite



Sleipnir (etwa "der Dahingleitende") ist in der nordischen Mythologie das achtbeinige Ross Odins. Seinen Namen bekam es, da es zu Lande, zu Wasser und in der Luft gleichermaßen "dahingleitet". Sleipnir entstammt einer List Lokis. Dieser musste die rechtzeitige Fertigstellung von Asgard verhindern, da der Riese Hrimthur, der Erbauer der Mauer um Asgard, für die Vollendung die Göttin Freya zur Frau haben wollte. Loki entführte in Gestalt einer Stute den Hengst Hrimthurs, Svadilfari, der seinem Besitzer bei der Arbeit half, und zeugte mit ihm Sleipnir. So war der Hengst für einige Tage verschwunden und die Frist an der Asgard fertig gebaut sein sollte verstrich. Loki schenkte sein Kind Sleipnir später Odin.

Mircea Eliade schreibt, dass das achtbeinige Pferd das Schamanenpferd par excellence sei. Man findet es z.B. in Sibirien und bei den Muria und zwar immer in Beziehung zum ekstatischen Erleben. Auf Sleipnir kann Odin durch alle Welten reiten. Von einigen Historikern wird vermutet, dass die acht Beine ein Symbol für die Beine von vier Menschen sind, die einen Sarg tragen. Somit ermöglicht das Ross auch einen Reiter in die Unterwelt zu tragen. Auch Odin reitet auf Sleipnir nach Niflheim, um Balders Träume zu ergründen.


Autor: Wikepedia
Quelle:
» http://de.wikipedia.org/wiki/Sleipnir