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Walkürenritt, gemalt von Johan Gustaf Sandberg



Mythologie

Walküren
sind in der nordischen Mythologie weibliche Geisterwesen (hießen auch Schlacht- oder Schildjungfern) aus dem Gefolge des (auch so genannten) Windgottes Wotan. Sie stehen durch die Möglichkeit der Schicksalsfügung in Beziehung zu den Nornen und den Disen. Sie erwählten auf dem Schlachtfeld die Krieger Einherjer ("ehrenvoll Gefallene") zum Tode aus, auf dass sie in Walhall eingehen sollen.
Der Name "Walküren" bedeutet: "küren" (auswählen) der "Wal" oder "Val" (= die Gefallenen, bzw. die Stelle an der sie liegen). Ihr Erscheinen galt in Nord- und Mitteleuropa noch jahrhundertelang als todkündend. Als "Geistwesen" bedeuteten sie dem Krieger früherer Zeiten ihre Eigenschaft als "Todesengel", der den Menschen in die Welt seiner Ahnen geleitete.

Walkürennamen sind u.a. Wolkenthrut ("Wolkenkraft") Rista (an. Wolke) und Mista (an. Nebel).


Deutsche Romantik

Als Sagenstoff verarbeitete im 19. Jahrhundert der deutsche Komponist Richard Wagner zu der Oper Die Walküre in seinem Opernzyklus Der Ring des Nibelungen: Neben Brünnhilde, dem Kind von Wotan und Erda treten hier acht weitere Walküren auf: Waltraute, Ortlinde, Rossweisse, Schwertleite, Gerhilde, Siegrune, Grimgerde und Helmwige.

Die Nachtwache der Walküre, gemalt von Edward Robert Hughes


Autor: Wikepedia
Quelle:
» http://de.wikipedia.org/wiki/Walk%C3%BCren