StartseiteDigitale WeltenRegensburgGermanenWeltgeschichteGrenzwissenschaftDas MittelalterSuche IndexAnfänge DeutschlandsGermanische MythologieGeschichte der SeefahrtInhalteSonstigesImpressumGästebuch

Germanen:

Übersicht

Einleitung in die Welt der Germanen

Tacitus über die Germanen

Runen - Die Schrift der Germanen

Die Westgermanischen Stämme - Teil 1

Die Westgermanischen Stämme - Teil 2

Die Nordgermanischen Stämme

Die Ostgermanischen Stämme

Foederaten

Die Goten

Wikinger

Germanische Mythologie

Die Völkerwanderung

Die Schlachten der Germanen Teil 1

Die Schlachten der Germanen Teil 2

Die Westgermanischen Stämme - Teil 2:

Nemeter

Sachsen

Sueben

Alamannen

Breisgauer

Bucinobanten

Juthungen

Lentienser

Rätovarier

Hermunduren

Langobarden

Markomannen

Quaden

Semnonen

Warnen

Teutonen

Thüringer

Triboker

Tubanten

Tungerer

Ubier

Vangionen

Taifalen

Allgemein:

Startseite



Hermunduren (?die großen Dauerbewohner?) sind ein germanischer Volksstamm, der zur Gruppe der Elbgermanen (Herminonen) zählt und im Gebiet des Oberlaufs der Elbe siedelte. Die Römer rechneten sie zur großen Stammesgruppe der Sueben und bezeichneten sie als treu ergebene Freunde der Römer.

In Nachbarschaft zu den Hermunduren siedelten nach Tacitus die Narister, Markomannen und Quaden. (Germania, 42)

1 n. Chr. wurden Teile der Hermunduren durch Lucius Aurelius Ahenobarbus in das von den Markomannen verlassene Gebiet am Main umgesiedelt. Sie gerieten unter die Oberhoheit des Markomannen Marbod, von dem sie sich in den Schlachten des Jahres 19 n. Chr. unter Fürst Wilbilo befreiten. In Verbindung mit Drusus (römischer Feldherr) stürzten sie Marbod. Im Jahr 51 n. Chr. sind Kämpfe an der Donau belegt, in denen die Hermunduren den östlichen Markomannenfürsten Katwalda stürzten.Im Jahre 58 n. Chr. ein Sieg über die Chatten in der legendären Salzschlacht, in der es um die Salzquellen an der Werra ging. Zuletzt 166-180 n. Chr. Teilnahme an den Markomannenkriegen mit Markomannen und Quaden gegen Marcus Aurelius.

In Thüringen erbrachten archäologische Funde von Fibeln, eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen Belege für dauernde Anwesenheit der Hermunduren im Thüringer Raum. Sie wanderten vermutlich von der Elbe her allmählich nach Süden und Südwesten und drängten die vor ihnen siedelnden Veneto-Illyrer und Kelten über den Thüringer Wald ab, sofern sie sich nicht mit ihnen vermischten.

Ihrerseits trafen von Norden her kommend Angeln und Warnen auf die Hermunduren. Die Stämme gingen ineinander auf und bildeten den Stammesverband der Thüringer.


Autor: Wikepedia
Quelle:
» http://de.wikipedia.org/wiki/Hermunduren