StartseiteDigitale WeltenRegensburgGermanenWeltgeschichteGrenzwissenschaftDas MittelalterSuche IndexAnfänge DeutschlandsGermanische MythologieGeschichte der SeefahrtInhalteSonstigesImpressumGästebuch

Germanen:

Übersicht

Einleitung in die Welt der Germanen

Tacitus über die Germanen

Runen - Die Schrift der Germanen

Die Westgermanischen Stämme - Teil 1

Die Westgermanischen Stämme - Teil 2

Die Nordgermanischen Stämme

Die Ostgermanischen Stämme

Foederaten

Die Goten

Wikinger

Germanische Mythologie

Die Völkerwanderung

Die Schlachten der Germanen Teil 1

Die Schlachten der Germanen Teil 2

Die Westgermanischen Stämme - Teil 2:

Nemeter

Sachsen

Sueben

Alamannen

Breisgauer

Bucinobanten

Juthungen

Lentienser

Rätovarier

Hermunduren

Langobarden

Markomannen

Quaden

Semnonen

Warnen

Teutonen

Thüringer

Triboker

Tubanten

Tungerer

Ubier

Vangionen

Taifalen

Allgemein:

Startseite



Die Bucinobanten (lateinisch Bucinobantes) waren ein alamannischer Stamm im Mainmündungsgebiet bei Mainz.

Der römische Schriftsteller Ammianus Marcellinus berichtet, dass Cäsar Julianus im Jahr 359 bei Mainz den Rhein überschritt und mit dem Gaukönig der Bucinobanten Makrian und anderen alamannischen Königen, Friedensverträge abschloss.
Aufgrund andauernder Unruhen gegen das römische Reich schlug im Jahre 370 ein Versuch des römischen Kaisers Valentinian I. fehl, König Makrian mit Hilfe der Burgunder gefangenzunehmen. Er wurde daraufhin vom Kaiser abgesetzt. Der an seiner statt eingesetzte Fraomar konnte sich jedoch bei den Bucinobanten nicht durchsetzen, so dass Makrian im Jahre 371 schließlich doch ein Bündnisvertrag gewährt werden mußte.

Der hintere Namensteil von Bucinobanten leitet sich von der germanischen Raumbezeichnung bant- "Land / Bereich" ab. Für den vorderen Namensteil gibt es verschiedene Deutungs- und Ableitungsvorschläge: Buchen-, Hecken- oder Gebück-. Eine Übertragung des Namens könnte "Die im Buchenbant Heimischen" bedeuten. Der Name hat sich in der hessischen Landschaft Buchengau erhalten.


Autor: Wikepedia
Quelle:
» http://de.wikipedia.org/wiki/Bucinobanten