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In der Schlacht an der Nedao, der Fluss in Pannonien, im Jahre 454 besiegten die Gepiden die Hunnen entscheidend.

Die genaue Lage bzw. der heutige Name des Flusses Nedao ist unbekannt, da die Gepiden aber in Siebenbürgen siedelten und die Residenz Attilas und seiner Nachfolger an der Theiß zu suchen ist, dürfte es einer Flüsse im Gebiet zwischen Donau und Karpatenbogen sein. Am wahrscheinlichten gilt die Leitha.

Die Hunnen hatten unter Attila in der Zeit vor 450 die meisten Germanenvölker, die sich noch außerhalb des Römischen Reiches befanden unterworfen. Die Herrschaft über weiter entfernte Völker mag lockerer gewesen sein, aber insbesondere die Gepiden, Skiren, Heruler, Ostgoten, Sweben und Rugier, die an der mittleren Donau siedelten, mussten die Führung durch die Hunnen als gewaltsame Fremdherrschaft empfinden, gegen die sie aber zunächst machtlos waren. Die Lage änderte sich, als Attilas Versuch der Eroberung Galliens 451 in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern abgewehrt und er im Folgejahr auch in Italien erfolglos blieb. Attilas Tod im Jahre 453 nahmen die Gepiden unter ihrem Anführer Ardarich zu Anlass für einen Aufstand gegen Attilas Söhne, die Skiren, Rugier, Heruler, Ostgoten und Sweben schlossen sich an. Diesem Ansturm hatten die Hunnen, die von Attilas Sohn Ellac geführt wurden, nichts mehr entgegenzusetzen. 30.000 Hunnen sollen bei der Schlacht ums Leben gekommen sein, darunter auch Ellac selbst. Die überlebenden Hunnen flohen ostwärts über die Karpaten in die südrussische Ebene, sodass das Abendland bis zur Ankunft der Awaren hundert Jahre später von Angriffen durch Reitervölker verschont blieb.


Autor: Wikepedia
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