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Die Schlacht bei Argentovaria (heute Oedenburg-Biesheim bei Neuf-Brisach im Elsaß) fand 378 statt.

Der weströmische Kaiser Gratian rüstete seine Truppen zur Unterstützung des oströmischen Kaisers Valens in der Schlacht von Adrianopel gegen anrückende Hunnen und Goten in der Provinz Illyrien. Ein Lentienser der kaiserlichen Leibgarde, erhielt wegen einer dringenden Angelegenheit Heimaturlaub und erzählte Zuhause von diesen Vorbereitungen.

Dies nutzten die Lentienser aus, sammelten die Bewohner aus allen Gauen und rüsteten sich zu einem Feldzug. Sie überschritten im Februar mit mindestens 40.000 Bewaffneten den zugefrorenen Rhein und fielen plündernd in die römischen Provinzen ein. Gratian musste nun seine nach Illyrien aufgebrochenen Kohorten wieder zurückrufen und mit der zurückgehaltenen Reserve vereinigen. Unter dem Oberbefehl der beiden Franken comes Naniemus und des Frankenkönigs comes Mallobaudes zogen die Römer gegen die Lentienser. In der Schlacht sollen nach Ammianus Marcellinus 30.000 Lentienser und ihr König Priarius gefallen sein.

Nach Ammian haben nur 5.000 Lentienser überlebt, sie flüchteten in die dichten Wälder des heutigen Schwarzwald auf einen ringsum abschüssigen Berg. Den Römern gelang es weder, den Berg einzunehmen, noch die Flüchtlinge einzukesseln. Aufgrund ihrer guten Ortskenntnisse konnten die Lentienser den hartnäckig nachsetzenden Römern immer wieder entkommen. Schließlich aber kapitulierten die Lentienser und baten um Gnade.

Diese wurde ihnen gegen Stellung von Rekruten für die römische Armee gestattet. Der römische Kaiser Valens führte seither den Beinamen Alamannicus maximus


Autor: Wikepedia
Quelle:
» http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Argentovaria