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Die Harier sind ein von Tacitus erwähnter germanischer Volksstamm. Tacitus nennt sie als einen Stamm, der zu den Lugiern, den späteren Wandalen, zählt. Sie siedelten am Oberlauf der Oder. Allerdings wird auch bezweifelt, daß die Harier ein eigener Stamm waren. Harier könnte auch ein Sammelbegriff oder ein militärischer bzw. religiöser Verband gewesen sein. Gotisch harjis heißt „Heerschar”.

Tacitus beschreibt die Kriegführung der Harier als ein als Wilde Jagd brausendes Totenheer: „Die Harier übrigens, grimmige Krieger, und zwar noch über die Streitkräfte hinaus, (...) verhelfen ihrer angeborenen Wildheit durch künstliche Mittel und durch günstige Angriffszeit noch zu besonderer Wirkung: Ihre Schilde sind schwarz, ihre Leiber bemalt; für ihre Kämpfe wählen sie finstere Nächte und verbreiten schon durch das Schreckhafte und Düstere ihres Geisterheeres Entsetzen, kein Feind hält den ungewohnten und geradezu höllischen Anblick aus; bei allen Kämpfen werden ja die Augen zuerst überwunden.” (TACITUS, Germania, 43)

Letztere Beobachtung war den Germanen selbst durchaus vertraut. Ihr Gott Thor erschauderte beim Anblich des Lehmriesen Mokkurkalfi, der Lindwurm Fafner war im Besitz des Helms Oegishalmr, der seinem Träger ein entsetzliches Äußeres verschaffte.


Autor: Wikepedia
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