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Gundahar (lat.: Gundaharius; auch überliefert als Gundohar, Gundihar und Guntiar) (* ?; † 436) war Anführer der Burgunden.

Die Burgunden hatten, gemeinsam mit anderen germanischen Stämmen, 406 die Schwäche des Römischen Reiches genutzt, um bei Mainz den Rhein zu überschreiten und in Gallien einzufallen; vermutlich wurden sie bereits zu diesem Zeitpunkt von Gundahar angeführt. Nach den Angaben von Olympiodorus war Gundahar 411 an der Erhebung des Jovinus zum Gegenkaiser beteiligt. Nachdem dieser 413 von Honorius besiegt worden war, wurde den Burgunden die Ansiedlung am rechten Rheinufer gestattet. Gundahar nahm seine Residenz in Worms.

Als Gundahar 435 versuchte, sein Reich nach Westen auszudehnen, stieß er auf den Widerstand der Römer unter ihrem Feldherren Flavius Aetius, der ihn besiegen konnte. 436 wurde das Burgunderreich von Worms von den hunnischen Hilfstruppen des Aetius angegriffen und zerstört, Gundahar fiel, die Reste seines Volkes wurden von den Römern an der oberen Rhône neu angesiedelt.

Die Ereignisse um die Zerschlagung des ersten Burgunderreiches und den Tod Gundahars können als der historische Kern der Nibelungensage angesehen werden.


Autor: Wikepedia
Quelle:
» http://de.wikipedia.org/wiki/Gundahar