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SIRIUS (1997)

Mit dem SIRIUS präsentierte QUASIMIDI Ende 1997 ein sehr interessantes Gerät, welches Synthesizer, Drumcomputer, Patternsequenzer und Vocoder in sich vereint. All diese Funktionen sind dabei in einem relativ kleinen Plastikgehäuse vereint, welches eine 49er-Tastatur beinhaltet (anschlagsdynamisch). Modulations- und Pitch-Rad sind dabei links oberhalb der Tastatur untergebracht. Bereits im Lieferumfang enthalten ist das Schwanenhalsmikrofon für den Vocoder, welches rechts auf der Oberfläche eingesetzt wird. Zahlreiche Drehregler und Taster vervollkommnen das Bild dieses kompaketen Synthesizers.
Der Synthesizer ist 28-stimmig polyphon, wobei sich die Stimmenzahl auf den Drumcomputer mit 16 Stimmen und den Synthesizer mit 12 Stimmen fest verteilt. Maximal ist siebenfache Multitimbralität möglich. Zum Einsatz kommt die von QUASIMIDI als DTE-Synthese getaufte Art und Weise der Klangerzeugung, basierend auf Spektralwellen. Die Nachbearbeitung folgt letztlich aber der der subtraktiven Synthese. Pro Stimme kommen zwei Oszillatoren, zwei ADSR-Hüllkurven für jeweils VCA bzw. VCF, eine AR-Hüllkurve für die Tonhöhe, ein Multimodefilter mit Resonanz (konfigurierbar als 24 dB/Oct-Tiefpass oder jeweils 12 dB/Oct.-Tief- und Hochpass) zum Einsatz. Die Resonanz der Filter können bis zur Selbstoszillation getrieben werden. Zwar ist hier immer wieder von VCA und VCF die Rede, jedoch ist der SIRIUS durch und durch digital aufgebaut - es soll einfach nur dem besseren Verständnis dienen. Schliesslich sei nicht der LFO vergessen, der zur MIDI-Clock und dem internen Sequenzer synchronisiert werden kann. Alle Parameter können detailliert editiert werden, Macros die Bedienung vereinfachen. Makros gibt es für die Filterhüllkurve, die Verstärkerhüllkurve, für das Modulationsrouting, der Oszillatorstimmung und den Waveform-Sets. Als quais Extra-Makro gibt es noch auf Knopfdruck neue per Zufall erzeugte Klänge.
Zwei Effektprozessoren versehen ihren Dienst im SIRIUS und erzeugen Algorithmen für Hall, Echo, Flanger, Chorus und anderen Effekten. Über den Overblast-Regler können zudem die Bassfrequenzen angehoben werden.
Der Speicher wird in Klangkategorien organisiert. Es gibt 480 ROM-Presets, 480 selbstprogrammierbare Speicher und 20 Drumsets, welche auf 256 Drum- und Percussion-Klänge zurückgreifen. Der Vocoder verfügt über 11 Filterbänder (ein Tief-, neun Band- und ein Hochpass). Die Daten des Vocoder können in eigenen 16 Speichern abgelegt werden. 16 Presets sind bereits abrufbar.
Der Sequenzer des SIRIUS ist siebenspurig ausgelegt (je eine Spur für Kickdrum, Snaredrum, HiHat und Percussion, sowie drei polyphonen Melodiespuren). Es lassen sich 100 ROM-Pattern aufrufen und bei Bedarf weitere 100 RAM-Pattern erstellen und speichern. Diese könne wiederum in 16 Songs organisiert werden. Die Art und Weise der Sequenzerprogrammierung ist der des RAVE-O-LUTION 309 identisch. Das Tempo reicht von 50 bis 250 bpm, wobei für die Tempovorgabe auch noch eine Tap-Funktion zur Verfügung steht. Schliesslich gibt es noch einen davon unabhängigen Arpeggiator mit 16 verschiedenen Arpeggio-Mustern.
Bedient wird alles über 25 Regler, 70 beleuchteten Funktionstastern, einem Endlosregler und dem zweizeiligen 16-Zeichen-Display. Leider muss man sich mit einem externen Netzteil begnügen, womit wir auf der Rückseite des SIRIUS einen Blick werfen: MIDI-Trio gibt es, Stereoausgänge, Stereoeingänge, Fusstaster-Anschluss, XLR-Mikrofoneingang - all das gibt es. Sei noch erwähnt, dass die D/A-Wandler des SIRIUS mit einer Auflösung von 18 Bit arbeiten. Ein interessantes Instrument mit all jenen Funktionen, die gegen Ende der Neunziger für Techno unverzichtbar erscheinen.

SIRIUS Technische Daten

Konzept:  Synthesizer mit Sequenzer, Drumcomputer, Arpeggiator.Vocoder mit Filterbank; Intelligent Beat Recognition System.2 Effektprozessoren + zusätzlicher OVERBLAST. 
Polyphonie:  28-stimmig, 7-facher Multimode. 
Klangerzeugung:  DTE-Synthese (basierend auf Spektralwellen).192Mb-Wellenformspeicher.Subtraktive Synthese: 2 Oszillatoren pro Stimme. 3 Hüllkurven-Generatoren für VCA, VCF und Tonhöhe. MIDI-Clock- und Sequenzer-synchronisierbare LFOs. Key-Tracking. Glide. Makro-Bedienungfür superschnelle Klangerstellung.Filter: 24 dB-Tiefpass, 12 dB-Tiefpass, 12 dB-Hochpass, jeweils mit Resonanz (Q-Faktor) bis zur Selbstoszillation und Filteroverdrive. 
Fast-Edit Makros:  für Filterhüllkurve, Verstärker-Hüllkurve, Modulationsrouting, Oszillatoren-Tuning, Waveform Sets. 
Random-Sound-Creation:  Erzeugung von Zufalls-Sounds durch einfachen Tasterdruck. 
Soundspeicher:  Soundspeicherung in Soundkategorien und QUICK-SAVE-Funktion.Schnelle Soundvorauswahl durch Kategorie-Taster mit Random-Select Funktion.672 ROM-Presets, 480 USER-Speicherplätze für neue Sounds (je 96 für KICK, SNARE, HIHAT und PERCUSSION, 96 für SYNTH 1-3), 20 Drumsets, die auf 256 Drum-Instruments zurückgreifen. 
Tastatur:  49 Tasten, anschlagdynamisch. 
Vocoder:  11 Bänder (1 Tiefpass, 9 Bandpässe, 1 Hochpass), 16 frei programmierbare Grundprogramme mit verschiedenen Vocoder-Typen (Kreuzverknüpfung, Formantverschiebung, Roboterstimme...)und Filterbank-Programmen. Steuerung der Bandlautstärken in Echtzeit. Interne und externe Vocoder-Quellen verwendbar. Alle Einstellungen abspeicherbar.Mitgeliefertes Schwanenhalsmikrofon. 
Sequenzer:  7 Spuren (Kick, Snare, Hihat, Percussion und 3 polyphone Sequenzerspuren) für Intern und oder MIDI. 1600 Motifs für unzählige Pattern-Kombinationen, 142 ROM-Groove-Pattern, 100 USER-Groove-Pattern, 16 Songs: über 6 Stunden Musik bei 120 bpm.Drumprogrammierung à la 309 (Drumgrid mit Lauflicht), Stepsequenzer (mit 4-stufigem Accent und Glide pro Step), Realtime-Recording.Tempo: 50-250 Bpm mit Tap-Funktion. 8-stufige Groove Quantisierung. Synchronisierung per Midi-Clock mit Song-Position-Pointer oder zu externem Audio-Signal (Plattenspieler, CD-Playeretc.) durch intelligentes Beat-Recognition System. 
Arpeggiator:  16 polyphone und monophone Muster, selbst erstellbare Motion-Loops mit bis zu 32 Steps und Groove-Programmierung, umfassende Synchronisation, etc.Zusätzlich Chord-Trigger und Gater-Funktion. 
Effekte:  2 Effektprozessoren für Reverb, Echo, Flanger, Chorus etc.OVERBLAST Regler zur Frequenz-Anhebung. 
Benutzeroberfläche:  22 Echtzeitdrehregler, 1 OVERBLAST Regler, 1 Lautstärkeregler, 1 Gain Regler für Mikrofoneingang,70 beleuchtete Funktionstaster, Pitch Bend, Modulationsrad mit freier Auswahl von bis zu 5 Parametern (Morphing), 1 Alpha-Dial. 
Display:  2x16 Zeichen Display (Hintergrund-beleuchtet). 
Anschlüsse:  4 x 6,3mm Klinkenbuchsen (Stereosumme und 2 Eingänge), 1 x 6,3mm Stereo-Klinkenbuchsefür Kopfhörer, 1 x 6,3mm Klinkenbuchse für Fußtaster.1 MIDI-In, 1 MIDI-Out, 1 MIDI-Thru.1 XLR-Buchse für Mikrofonanschluß.18 Bit AD/DA-Wandler.2 Klinkenkabel und Klinke-Cinch-Adapter mitgeliefert. 
Stromversorgung:  Externes Inline-Netzteil (mitgeliefert). 10,5V DC 1,5A. 
Abmessungen  73,5 [B] x 37,5 [T] x 11,5 [H] cm.